17/03/2026
Harninkontinenz ist weiter verbreitet, als viele denken.
Wichtig ist: Ursachen erkennen und Lösungen finden!
Faktencheck: Etwa jeder zehnte Mann über 65 Jahre leidet an Inkontinenz. Von der Dunkelziffer noch ganz zu schweigen. Die Formen der Harninkontinenz unterscheiden sich, wobei Männer am häufigsten von einer Dranginkontinenz betroffen sind.
Mögliche Ursachen der Inkontinenz:
❕Gutartige Prostatavergrößerung (Benigne Prostatahyperplasie) als häufige Ursache der Dranginkontinenz
❕Langandauernder Druck auf die Harnröhre durch Prostatavergrößerung → mögliche Überlaufinkontinenz
❕Tumore und altersbedingte Veränderungen der Blasenfunktion als weitere Ursachen
❕Neurologische Erkrankungen (z. B. Parkinson, Multiple Sklerose, Querschnittlähmung)
❕Operationen im Beckenbereich / Prostata-OP, abhängig von Technik und Erfahrung
❕Operationen oder Strahlentherapie bei Krebs (u. a. Fistelbildung)
❕Übergewicht → erhöhter Bauch-/Becken- druck, Beckenbodenschwäche, Belastungsinkontinenz
❕Nervenschädigungen durch übermäßigen Alkoholkonsum, Diabetes Typ 2 oder Tumore
❕Bestimmte Medikamente bei längerer Einnahme, zum Beispiel Diuretika, Alpha-Blocker und ACE-Hemmer
❕Vergrößerte Prostata → Nykturie, Inkontinenz, Restharngefühl
Aber auch mit Inkontinenz lässt es sich gut leben.
Es gibt passende, medizinische Hilfsmittel, die du nutzen kannst, um weiter am sozialen Leben teilhaben zu können. Sprich mit deinem Arzt oder Ärztin und lass dich von einem regionalen Homecare-Unternehmen beraten und die Handhabung zeigen.
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