Pferdeosteopathie Silke Schankweiler

Pferdeosteopathie Silke Schankweiler Unterwegs bin ich mit meiner Fahrpraxis in der Großregion Trier/Bitburg Seit Ende 2017 bin ich in der Region Trier/Bitburg als Pferdeosteopathin tätig.

Zu meinen Leistungen zählen die Pferdeosteopathie und -physiotherapie, Massagen, Mobilisationen, Dehnungen, Lymphdrainage, Faszienbehandlungen und die Blutegeltherapie (diese allerdings nur auf tierärztliche Verordnung).

𝐅𝐫ü𝐡𝐣𝐚𝐡𝐫𝐬𝐩𝐮𝐭𝐳 𝐟ü𝐫 𝐝𝐞𝐧 𝐏𝐟𝐞𝐫𝐝𝐞𝐤ö𝐫𝐩𝐞𝐫 - 𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐝𝐞𝐫 𝐂𝐡𝐞𝐜𝐤-𝐮𝐩 𝐉𝐄𝐓𝐙𝐓 𝐬𝐨 𝐰𝐢𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠 𝐢𝐬𝐭!🌸🐴✨Der Winter verabschiedet sich, das Fell ...
05/03/2026

𝐅𝐫ü𝐡𝐣𝐚𝐡𝐫𝐬𝐩𝐮𝐭𝐳 𝐟ü𝐫 𝐝𝐞𝐧 𝐏𝐟𝐞𝐫𝐝𝐞𝐤ö𝐫𝐩𝐞𝐫 - 𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐝𝐞𝐫 𝐂𝐡𝐞𝐜𝐤-𝐮𝐩 𝐉𝐄𝐓𝐙𝐓 𝐬𝐨 𝐰𝐢𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠 𝐢𝐬𝐭!🌸🐴✨

Der Winter verabschiedet sich, das Fell fliegt und die Lust auf die ersten langen Ausritte steigt. Aber wusstest du, dass der Frühling für dein Pferd eine echte Hochleistungsphase ist?

𝟏. 𝐃𝐞𝐫 𝐒𝐭𝐨𝐟𝐟𝐰𝐞𝐜𝐡𝐬𝐞𝐥-𝐌𝐚𝐫𝐚𝐭𝐡𝐨𝐧 (𝐅𝐞𝐥𝐥𝐰𝐞𝐜𝐡𝐬𝐞𝐥)🔁
Das neue Sommerkleid zu produzieren kostet enorm viel Energie. Der gesamte Stoffwechsel arbeitet auf Hochtouren. Eine osteopathische Behandlung regt die Durchblutung und den Lymphfluss an – das hilft dem Körper, Schlacken abzutransportieren und das Immunsystem zu entlasten. Ein „lockeres“ Pferd wechselt das Fell oft viel leichter!

𝟐. 𝐕𝐨𝐦 "𝐖𝐢𝐧𝐭𝐞𝐫-𝐌𝐨𝐝𝐮𝐬" 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐧 𝐓𝐫𝐚𝐢𝐧𝐢𝐧𝐠𝐬-𝐒𝐭𝐚𝐫𝐭🚀
Vielleicht war die Bewegung im Winter wetterbedingt etwas eingeschränkt oder der Boden in der Halle mal fest. Bevor wir jetzt das Training wieder intensivieren oder die ersten Freudensprünge auf der Koppel riskieren, sollte die „Statik“ stimmen.

➧ Sind Becken und Wirbelsäule frei für die neue Bewegungsfreude

➧ Passt der Sattel noch nach der Winterpause (Muskelveränderungen!)

𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐙𝐢𝐞𝐥 𝐟ü𝐫 𝐝𝐞𝐢𝐧 𝐏𝐟𝐞𝐫𝐝:
Wir lösen die Verspannungen der nasskalten Monate, bevor sie im Training zu echten Problemen werden. So starten wir gemeinsam geschmeidig und schmerzfrei in die grüne Saison!🌱

Melde euch also gerne und sichert euch einen Termin zum "Frühlings-Check"☎📧

"𝐖𝐮𝐫𝐝𝐞 𝐞𝐫 𝐣𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐠𝐞𝐫𝐞𝐧𝐤𝐭?" - 𝐃𝐞𝐫 𝐌𝐲𝐭𝐡𝐨𝐬 𝐯𝐨𝐦 𝐊𝐧𝐨𝐜𝐡𝐞𝐧-𝐊𝐧𝐚𝐜𝐤𝐞𝐧 🦴✨Diesen Satz höre ich bei meiner Arbeit häufiger: "Und, h...
11/02/2026

"𝐖𝐮𝐫𝐝𝐞 𝐞𝐫 𝐣𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐠𝐞𝐫𝐞𝐧𝐤𝐭?" - 𝐃𝐞𝐫 𝐌𝐲𝐭𝐡𝐨𝐬 𝐯𝐨𝐦 𝐊𝐧𝐨𝐜𝐡𝐞𝐧-𝐊𝐧𝐚𝐜𝐤𝐞𝐧 🦴✨

Diesen Satz höre ich bei meiner Arbeit häufiger: "Und, hast du den Wirbel wieder eingerenkt?" 🧐

Es ist eines der hartnäckigsten Gerüchte in der Pferdewelt. Aber ich kann dich beruhigen (oder vielleicht auch überraschen): 𝐈𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐎𝐬𝐭𝐞𝐨𝐩𝐚𝐭𝐡𝐢𝐞 𝐰𝐢𝐫𝐝 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭𝐬 "𝐞𝐢𝐧𝐠𝐞𝐫𝐞𝐧𝐤𝐭"!

𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐝𝐞𝐫 𝐁𝐞𝐠𝐫𝐢𝐟𝐟 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐟𝐚𝐥𝐬𝐜𝐡 𝐢𝐬𝐭:
Ein Wirbel oder Knochen "springt" nicht einfach mal so aus seinem Gelenk heraus (das wäre ein medizinischer Notfall!). Was wir als Blockade wahrnehmen, ist vielmehr eine 𝐁𝐞𝐰𝐞𝐠𝐮𝐧𝐠𝐬𝐞𝐢𝐧𝐬𝐜𝐡𝐫ä𝐧𝐤𝐮𝐧𝐠.

Stell dir es wie eine Tür vor, dies nicht mehr ganz aufgeht, weil ein kleiner Keil darunter klemmt oder das Scharnier verrostet ist. Die Tür ist noch da, wo sie hingehört - sie bewegt sich nur nicht mehr richtig.

𝐖𝐚𝐬 𝐩𝐚𝐬𝐬𝐢𝐞𝐫𝐭 𝐬𝐭𝐚𝐭𝐭𝐝𝐞𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐢 𝐦𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐁𝐞𝐡𝐚𝐧𝐝𝐥𝐮𝐧𝐠?
Statt mit roher Gewalt zu arbeiten, nutze ich sanfte Impulse, um:

1. Die umliegende 𝐌𝐮𝐬𝐤𝐮𝐥𝐚𝐭𝐮𝐫 zu entspannen.

2. Die 𝐅𝐚𝐬𝐳𝐢𝐞𝐧 (das Bindegewebe) zu lösen.

3. Dem Gehirn und den Nerven zu signalisieren; "Hey, hier ist alles sicher, du
darfst diese Stelle wieder loslassen!"

𝐃𝐚𝐬 𝐄𝐫𝐠𝐞𝐛𝐧𝐢𝐬:
Wenn der "Keil" entfernt ist, gleitet der Wirbel ganz von alleine wieder in seine volle Beweglichkeit. Ohne Krachen, sondern mit Gefühl. 👐🌿

Das ist nicht nur viel nachhaltiger, sondern für dein Pferd auch deutlich stressfreier. Denn echte Heilung passiert über Entspannung, nicht über Druck.

"𝐄𝐫 𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐨𝐜𝐡 𝐧𝐮𝐫 𝐚𝐮𝐬𝐠𝐞𝐫𝐮𝐭𝐬𝐜𝐡𝐭..." - 𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐝𝐮 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐦 𝐒𝐭𝐮𝐫𝐳 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐳𝐮 𝐥𝐚𝐧𝐠𝐞 𝐰𝐚𝐫𝐭𝐞𝐧 𝐬𝐨𝐥𝐥𝐭𝐞𝐬𝐭. 🐴💥Hattet ihr das auch scho...
04/02/2026

"𝐄𝐫 𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐨𝐜𝐡 𝐧𝐮𝐫 𝐚𝐮𝐬𝐠𝐞𝐫𝐮𝐭𝐬𝐜𝐡𝐭..." - 𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐝𝐮 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐦 𝐒𝐭𝐮𝐫𝐳 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐳𝐮 𝐥𝐚𝐧𝐠𝐞 𝐰𝐚𝐫𝐭𝐞𝐧 𝐬𝐨𝐥𝐥𝐭𝐞𝐬𝐭. 🐴💥

Hattet ihr das auch schon mal? Ein kurzer Moment der Unachtsamteit auf der Koppel, ein Wegrutschen in der Matschkurve oder ein kleiner Stolperer in der Reithalle. Das Pferd schüttelt sich, läuft weiter und scheint "eigentlich ganz normal".

Puh, Glück gehabt! Oder? 😮💨

Als Osteopathin sehe ich oft die "Spätfolgen" solch harmlos wirkender Vorfälle. Denn auch wenn keine Knochen gebrochen sind, wirkt bei einem Sturz eine enorme Energie auf den Pferdekörper.

𝐖𝐚𝐬 𝐩𝐚𝐬𝐬𝐢𝐞𝐫𝐭 𝐢𝐦 𝐕𝐞𝐫𝐛𝐨𝐫𝐠𝐞𝐧𝐞𝐧?
Stell dir vor, die Muskulatur zieht sich im Moment des Aufpralls wie ein Schutzpanzer zusammen. Diese 𝐒𝐜𝐡𝐮𝐭𝐳𝐬𝐩𝐚𝐧𝐧𝐮𝐧𝐠 löst sich oft nicht von alleine wieder. Die möglichen Folgen:
✅ Das Becken steht minimal schief.
✅ Die Faszien verkleben.
✅ Wirbelblockaden entstehen um den Schmerz zu kompensieren.

𝐖𝐨𝐫𝐚𝐧 𝐦𝐞𝐫𝐤𝐬𝐭 𝐝𝐮, 𝐝𝐚𝐬𝐬 𝐝𝐞𝐢𝐧 𝐏𝐟𝐞𝐫𝐝 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐬𝐭ü𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐭?
Oft sind es die kleinen Dinge, die erst Tage oder Wochen später auffallen:

- Dein Pferd lässt sich auf einer Hand schlechter biegen.
- Es galoppiert plötzlich öfter im Außengalopp an.
- Das Hufe geben hinten wird mühsam (Probleme mit der Balance).
- Es reagiert beim Putzen im Rückenbereich empfindlich.

𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐓𝐢𝐩𝐩:
Warte nicht, bis aus einer kleinen Blockade eine echte Lahmheit wird. Ein osteopathischer Check-up nach einem Sturz hilft dabei, Kompensationen frühzeitig zu lösen damit dein Pferd wieder locker und schmerzfrei durch den Körper schwingen kann. ✨

Hat dein Pferd diesen Winter schon mal eine "unfreiwillige Bodenprobe" genommen? Wenn ja, dann kannst du dich gerne bei mir melden um es osteopathisch durchchecken zu lassen. 🐎

Ein gesundes und glückliches neues Jahr 2026!Liebe Pferdefreunde,ich wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr, volle...
30/12/2025

Ein gesundes und glückliches neues Jahr 2026!

Liebe Pferdefreunde,

ich wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr, voller Gesundheit, Glück und neuer Möglichkeiten. Möge das Jahr 2026 euch und euren Pferden viel Freude und Erfolg bringen!

Ich freue mich darauf, euch auch im kommenden Jahr mit meiner Arbeit zu unterstützen und wünsche euch viele schöne Momente im neuen Jahr!

27/12/2025

Förderverein Freiwillige Feuerwehr Möhn :

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!Liebe Pferdefreunde,das Jahr neigt sich dem Ende zu, und ich möchte mich v...
23/12/2025

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!

Liebe Pferdefreunde,

das Jahr neigt sich dem Ende zu, und ich möchte mich von Herzen bei euch für das Vertrauen und die Zusammenarbeit bedanken. Möge das neue Jahr euch Gesundheit, Glück und viele schöne Momente bringen – sowohl für euch und eure Familien als auch für eure Pferde.

Ich wünsche euch eine erholsame Weihnachtszeit und freue mich darauf, auch im kommenden Jahr für euch und eure Pferde da zu sein🎄.

09/10/2025

🐴✨Liebe Pferdefreunde ✨🐴

Ich bin leidenschaftliche Pferdeosteopathin und möchte euch und euren treuen Begleitern dabei helfen, wieder in volle Balance zu kommen. Als Pferdebesitzer kennt ihr bestimmt das Gefühl, wenn euer Pferd manchmal unruhig wirkt, sich schwertut oder einfach nicht so locker ist wie sonst. Das berührt mich sehr, denn ich weiß, wie wichtig das Wohlbefinden eurer Pferde für euch ist.

Mit viel Einfühlungsvermögen und sanften, gezielten osteopathischen Behandlungen unterstütze ich euer Pferd dabei, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und wieder voller Energie und Lebensfreude zu sein. Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, jedem Tier individuell und liebevoll zu begegnen – denn jedes Pferd ist einzigartig.

Ich nehme mir Zeit, höre genau zu und arbeite gemeinsam mit euch daran, das Beste für euer Pferd zu erreichen. Es ist schön zu sehen, wie kleine Veränderungen große Wirkung zeigen können – und wie das Vertrauen zwischen Mensch und Tier wächst.
Wenn ihr euch Sorgen macht, euer Pferd euch unruhig erscheint oder ihr einfach nur das Beste für euren Liebling wollt, zögert nicht, mich zu kontaktieren. Ich freue mich sehr darauf, euch kennenzulernen und gemeinsam für das Wohl eures Pferdes zu sorgen.

📍Standort: Umkreis Trier/Bitburg/Wittlich/Saarburg/Prüm
📞Meldet euch gern für einen Termin – ich bin für euch und eure Pferde da!

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass euer Pferd wieder voller Freude, Leichtigkeit und Energie durchstartet!

09/10/2025

Hufrehegefahr bei Pferden im Herbst

Der Herbst ist eine Jahreszeit, die für uns Pferdebesitzer besondere Aufmerksamkeit erfordert, insbesondere in Bezug auf die Gesundheit der Hufe. Eine der größten Gefahren in dieser Zeit ist die Hufrehe.

Diese ist eine entzündliche Erkrankung der Huflederhaut, die zu starken Schmerzen und, in schweren Fällen, zu dauerhaften Schäden an den Hufen führen kann. Diese Erkrankung ist oft mit Fütterungsproblemen und bestimmten Gesundheitszuständen wie Übergewicht oder Stoffwechselerkrankungen verbunden.

Im Herbst können allerdings zusätzliche verschiedene Faktoren zur Entstehung von Hufrehe beitragen.
Einer der Hauptgründe ist der Wechsel der Futterqualität. Die Weiden sind oft noch grün und saftig, was zu einer erhöhten Zufuhr von Zucker und Stärke führen kann. Diese Überernährung, insbesondere bei Pferden, die empfindlich auf Zucker reagieren, kann das Risiko einer Hufrehe erheblich erhöhen.
Denn wenn die Tage kürzer und die Nächte kühler werden, kann der Zuckergehalt im Gras ansteigen. Dies geschieht, weil die Pflanzen bei kühleren Temperaturen Zucker speichern, um die kalten Nächte zu überstehen. Kurzes Gras enthält oft mehr Zucker, da die Pflanzen in der Wachstumsphase sind und die Zuckerkonzentration höher sein kann.

Zusätzlich können Temperaturschwankungen und feuchtes Wetter im Herbst Stress für das Pferd bedeuten, was ebenfalls eine Rolle bei der Entstehung von Hufrehe spielen kann. Pferde, die bereits anfällig für diese Erkrankung sind, sollten besonders im Herbst genau beobachtet werden.

Hier einige Präventionsmaßnahmen:

Um das Risiko einer Hufrehe im Herbst zu minimieren, sollten wir Pferdebesitzer einige präventive Maßnahmen ergreifen:

1. Futtermanagement: Achtet darauf, die Futterration anzupassen und den Zuckergehalt im Futter zu kontrollieren. Es kann sinnvoll sein, die Weidezeit zu begrenzen und auf Heu umzusteigen, das weniger Zucker enthält.

2. Regelmäßige Kontrollen: Lasst die Hufe regelmäßig von einem Hufschmied oder Tierarzt überprüfen. Frühzeitige Anzeichen einer Hufrehe können so schneller erkannt werden.

3. Bewegung: Sorgt dafür, dass euer Pferd ausreichend Bewegung hat, um Übergewicht zu vermeiden, was ein weiterer Risikofaktor für Hufrehe ist.

4. Wetterbedingungen beachten: Achtet auf die Wetterbedingungen und passt die Haltung eures Pferdes entsprechend an, um Stress und Überlastung zu vermeiden.

In diesem Sinne: kommt gut mit euren Pferden durch Herbst und Winter😊

05/09/2025
Wann ist dein Pferd wirklich ausgewachsenBei Pferden bedeutet Auswachsen nicht nur das Schulter- bis Hüftmaß, sondern di...
05/09/2025

Wann ist dein Pferd wirklich ausgewachsen

Bei Pferden bedeutet Auswachsen nicht nur das Schulter- bis Hüftmaß, sondern die Gesamtentwicklung von Knochen, Knorpel, Muskeln, Sehnen, Bändern und neuro-muskulärer Koordination. Erst wenn Wachstumsfugen vollständig geschlossen sind und Muskulatur, Bindegewebe und Gelenke harmonisch aufeinander abgestimmt sind, gilt das Pferd als ausgewachsen.

In den ersten Lebensjahren wachsen Knochen weitgehend am Endstück (Metaphyse) und an den Wachstumsfugen (Epiphysenfugen). Diese Fugen schließen sich je nach Knochenabschnitt und Rasse unterschiedlich langsam. Zentrale Fugen im Beinbereich schließen sich meist zwischen dem 4. und 6. Lebensjahr, bei schweren Rassen auch später. Erst wenn diese Fugen durch Ossifikation stabilisiert sind, ist das Knochengerüst endgültig belastbar.

Neben dem Skelett bilden Muskeln, Sehnen und Bänder ein dehnbares, adaptives System. In der Wachstumsphase wachsen sie mit, benötigen aber ausreichende Regeneration. Eine zu frühe oder zu intensive Belastung kann das Gleichgewicht zwischen Knochen- und Weichteilewachstum stören und zu Fehlhaltungen oder chronischen Überlastungen führen.

Knorpelgesundheit und Gelenkflächen passen sich der zunehmenden Belastung an. In der Wachstumsphase sind Gelenke besonders empfindlich gegenüber Überlastung. Langsame, koordinierte Bewegungen unterstützen eine stabile Entwicklung der Gelenke und Knorpel.

Eine gute Balance, Gangbild und Bewegungskoordination entwickeln sich mit Übung und Anpassung. Eine frühzeitige Hochbelastung kann falsche Muster einprägen, die später schwer zu korrigieren sind.

Die Kombination aus abgeschlossener Wachstumsfugen, ausgereifter Muskulatur, stabilen Bändern und einer gut koordinierten Biomechanik ergibt die volle Tragfähigkeit des Bewegungsapparats. Rasse, Größe, Genetik und Gesundheitszustand beeinflussen diese Timeline stark.

Typische Anzeichen, dass das Pferd näher an die Richtschnur der Ausgewachsenheit rückt:

o Wachstumsfugen schließen sich (Röntgenbefund) oder zumindest zeigen sich deutliche Ossifikationsfortschritte.
o Muskelaufbau hält mit dem wachsenden Skelett Schritt; Gelenke zeigen stabile Bewegungsmuster.
o Ruhe- und Erholungszeiten entsprechen dem Trainingsniveau; keine anhaltenden Überlastungssymptome.
o Bewegungen erscheinen symmetrisch, ohne übermäßige Schonhaltungen.
Praktische Hinweise:
o Belastung langsam steigern: Leichte Grundausbildung, Koordination, Gleichgewicht und sanfte Bewegungsformen bevorzugen.
o Regeneration einplanen: Ausreichende Ruhephasen, Schlaf, Fütterung und regelmäßige tierärztliche Checks.
o Individuelle Entwicklung beachten: Rasse, Größe, Gesundheitszustand und Entwicklungsverlauf bestimmen das Tempo.
o Wachstumsfugen prüfen: Bei größeren Rassen oder Auffälligkeiten ist eine tierärztliche bzw. tierärztlich-therapeutische Beurteilung sinnvoll.

Ein Pferd gilt dann als ausgewachsen, wenn das Skelett stabil ist und die Weichteile harmonisch angepasst sind, was in der Praxis oft im Verlauf des 4. bis 6. Lebensjahres beginnt, bei schweren Rassen auch darüber hinaus dauern kann. Bis dahin gilt: behutsame Belastung, gute Koordination, ausreichende Regeneration und regelmäßige fachliche Checks.

Der Sommer ist schön, aber die Hitze kann für unsere Pferde eine echte Herausforderung sein. Damit dein Vierbeiner auch ...
18/06/2025

Der Sommer ist schön, aber die Hitze kann für unsere Pferde eine echte Herausforderung sein. Damit dein Vierbeiner auch bei hohen Temperaturen gesund und glücklich bleibt, habe ich hier einige hilfreiche Tipps für dich:

💧 Immer frisches Wasser bereitstellen: Dein Pferd sollte jederzeit Zugang zu sauberem Wasser haben, um sich ausreichend zu hydratisieren.

🌳 Schatten schaffen: Biete schattige Plätze, z.B. durch Bäume oder Überdachungen, damit dein Pferd sich bei Bedarf ausruhen kann.

🕕 Aktivitäten zeitlich planen: Vermeide längere Spaziergänge oder Trainingseinheiten während der heißesten Stunden (11-16 Uhr). Besser sind die frühen Morgen- oder späten Abendstunden.

💦 Abkühlen nach Bewegung: Nach anstrengenden Aktivitäten kannst du dein Pferd mit Wasser besprühen oder waschen, um die Körpertemperatur zu senken. Wichtig ist, überschüssiges Wasser abzutupfen bzw. abzuziehen und das Pferd an einem schattigen Ort trocknen zu lassen.

🥕 Futter anpassen: Biete leicht verdauliches Heu an und vermeide zu viel Kraftfutter, um die Körpertemperatur nicht zusätzlich zu erhöhen.

💨 Gute Belüftung: Sorge in Boxen für ausreichend Luftzirkulation. Im Offenstall ist das meist kein Problem.

🥵 Auf Anzeichen von Überhitzung achten: Starkes Schwitzen, Atemnot, Unruhe oder Schwäche sind Warnzeichen. Bei Verdacht auf Hitzestress solltest du sofort handeln und einen Tierarzt kontaktieren.

Mit diesen Tipps kannst du deinem Pferd helfen, die heißen Tage gesund und entspannt zu überstehen. Bleib achtsam und genieße die Sommerzeit mit deinem Liebling! 🐴🍀🌞

Adresse

In Möhn 43b
Welschbillig
54298

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