05/02/2026
Myofasziales Syndrom – wenn Muskeln und Faszien schmerzen 🤕
Beim myofaszialen Syndrom verspannen und verhärten sich Muskeln (myo) und Faszien (faszial) und verursachen so Schmerzen. Charakteristisch ist eine lokale Überempfindlichkeit im Muskelgewebe, insbesondere an sogenannten Triggerpunkten. Meist sind Nacken, Schulter und Rücken betroffen, dadurch können auch Kopfschmerzen entstehen.
➡️ Faszien sind ein dichtes, vernetztes Bindegewebe, das den gesamten Körper durchzieht und Muskeln, Organe, Knochen und Nerven umhüllt, stützt und voneinander trennt. Sie bestehen aus Kollagenfasern und elastischem Gewebe. Gegen das myofasziale Syndrom können Fazienübungen helfen. Ein sehr wichtiger Punkt ist auch ein entspanntes Nervensystem. Es unterstützt den Körper dabei, Spannungen abzubauen und die Faszien in einen Zustand der Flexibilität zu bringen.
Ursachen:
🔴 Überlastung, Bewegungsmangel, Fehlhaltung, Nährstoffmangel, Kälte oder Stress.
Behandlung und Linderung:
🟢 Nr. 1: Ursachen abstellen!
🟢 Wärmeanwendungen (Salben, Umschläge, Bäder) können die Durchblutung fördern und dadurch die Muskulatur entspannen.
🟢 Bewegung, Dehnung, Massagen, Faszientraining und Physiotherapie.
🟢 Stressreduktion.
🟢 Calcium, Kalium und Magnesium sind wichtig für eine normale Muskelfunktion.
🟢 Medikamente können kurzfristig schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken sowie die Muskulatur entspannen, sollten aber immer mit den oben genannten Methoden kombiniert werden.
Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr uns gerne jederzeit ansprechen. Wir freuen uns Euch weiterzuhelfen. ☺️
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