12/02/2026
Wie kann digitale Unterstützung in der häuslichen Pflege konkret aussehen? ➡ Mit dieser Frage haben wir uns 2,5 Jahre lang gemeinsam mit der Hochschule Harz und der Kamedtech Medizintechnik GmbH beschäftigt.
Im Projekt smart pro care ist ein Telepräsenzsystem entstanden – inklusive Telesupervisionsmodell, Kamera- und Audiotechnik, bedarfsgerechten Endgeräten und passender Software.
💡Die Idee dahinter: Pflegefachkräfte können bei Bedarf digital zugeschaltet werden, um pflegende Angehörige oder Pflegeassistent*innen fachlich anzuleiten und zu unterstützen. Ein Ansatz, der neue Möglichkeiten in der häuslichen Versorgung eröffnet.
Im Rahmen der TeleCareXChange-Abschlussveranstaltung der Hochschule Harz hatten Vertreter*innen aus Wissenschaft und Praxis nun die Gelegenheit, mehr über das Projekt zu erfahren. Nach der Projektpräsentation entstand eine rege Diskussion:
▪ Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten?
▪ Wie gelingt die Implementierung in bestehende Versorgungsstrukturen?
▪ Wie transferfähig ist das Modell in die Praxis?
▪ Und welche Anknüpfungspunkte ergeben sich für zukünftige Projekte?
Besonders anschaulich wurde es bei der Live-Demonstration: Der Einsatz des Prototyps konnte anhand verschiedener Szenarien live erlebt werden.
Beim anschließenden Austausch mit den Vertreter*innen regionaler Unternehmen, der Hochschule Harz und der Universität Riga wurde deutlich: Digitale Lösungen können Menschen in der Pflege nicht ersetzen – aber sinnvoll ergänzen. ✅
➡ Für uns ist das Projekt ein wichtiger Schritt, um Pflege zukunftsorientiert mit innovativen Versorgungsansätzen weiterzuentwickeln.