26/03/2026
Vitamin D – warum ich individuell dosiere (und nicht nach Social Media)
Vielleicht hast Du schon gehört, dass manche empfehlen, sehr hohe Mengen an Vitamin D einzunehmen – teilweise 10.000, 20.000 Einheiten oder mehr täglich.
Das kann verunsichern. Und vielleicht fragst Du Dich:
„Brauche ich das auch?“
Die kurze Antwort ist:
In den meisten Fällen: nein.
Warum Vitamin D wichtig ist
Vitamin D ist ein wichtiges Hormon für:
- Dein Immunsystem
- Deine Knochen
- Deine Muskelfunktion
- Deine allgemeine Regulation im Körper
Ein Mangel kann Beschwerden machen – deshalb schauen wir uns Deinen Spiegel auch gezielt an.
Warum „viel hilft viel“ hier nicht stimmt
Vitamin D ist fettlöslich.
Das bedeutet: Es kann sich im Körper anreichern.
Zu hohe Mengen können langfristig zu Problemen führen, z. B.:
- erhöhter Calciumspiegel im Blut
- Belastung der Nieren
- Unruhe, Schwäche oder Herzbeschwerden
Deshalb ist die richtige Dosierung entscheidend.
Ich disiere genau nach Bluttest.
Wann hohe Dosen sinnvoll sein können
Es gibt spezielle medizinische Situationen, in denen sehr hohe Vitamin-D-Dosen eingesetzt werden.
Ein Beispiel ist das sogenannte Coimbra-Protokoll.
Das wird aber nur unter strenger ärztlicher Kontrolle durchgeführt, mit:
- regelmäßigen Blutuntersuchungen
- Kontrolle von Calcium und Nierenwerten
- angepasster Ernährung
Das ist keine Standardtherapie und nicht für den Alltag gedacht. Und auch nichts, wofür ich in meiner Praxis die Verantwortung übernehmen möchte.
Wie ich bei Dir vorgehe
Mir ist wichtig, dass Deine Behandlung:
- individuell
- sicher
- und nachvollziehbar
ist.
Deshalb orientieren ich mich an:
- Deinem aktuellen Vitamin-D-Spiegel
- Deinen Beschwerden
- Deinem gesamten gesundheitlichen Bild
So bekommst Du genau die Menge, die Dein Körper wirklich braucht – nicht mehr und nicht weniger.
Mein Anliegen für Dich
Ich möchte, dass Du Dich gut informiert und sicher fühlst.
Wenn Du irgendwo Empfehlungen siehst, die Dich verunsichern, sprich mich bitte an.
Wir schauen uns das gemeinsam an und ordnen es für Dich ein.
Denn gute Therapie bedeutet nicht „so viel wie möglich“ –
sondern „so viel wie sinnvoll“.