06/07/2022
Veranstaltungsankündigung:
Ost und West Konflikt und die dahinter liegenden Kollektiven Trauma
Sa., 09.07.2022 - So., 10.07.2022
https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/ost-und-west-konflikt-und-die-dahinter-liegenden-kollektiven-traumata-9456/
Mit systemischen Aufstellungen wird dem "Ost-West Konflikt und kollektiven Traumata" nachgegangen.
Der Krieg in der Ukraine kann als Teil von einem größeren Konflikt zwischen Osten und Westen gesehen werden. Inwiefern hat dieser Konflikt seine Wurzeln in tief liegenden kollektiven Traumata zwischen dem globalen Osten und Westen? Wie beeinflussen Kollektive Traumata, für die breite Öffentlichkeit und die Akteure unbemerkt, diese Auseinandersetzung? Was sind mögliche Wege, die zum Erkennen und Lösen von Traumata führen können? Wie ist die deutsche Gesellschaft von den Traumata betroffen?
Mit systemischen Aufstellungen wollen wir diesen Fragen nachgehen. Wir integrieren die Aufstellungen in den von Thomas Hübl (2020) entwickelten Trauma-Integrationsprozess (CTIP), eine Methode zur Bearbeitung und Integration von individuellen, historischen und kollektivenTraumata. In den systemischen Aufstellungen wird durch sogenannte Stellvertreter*innen und deren repräsentierende Wahrnehmung der Versuch unternommen, Traumata und deren Dynamiken sowie mögliche Lösungen sichtbar zu machen. Dem Publikum kommt dabei die Rolle des Bezeugens, des "Global Social Witnessing", zu. Roland Remus, ein kompetenter und erfahrener Moderator, wird den Prozess leiten. Thomas Hübl, der Entwickler dieser Methode, wird zeitweise online zugeschaltet sein (angefragt).
Das ist eine interaktive Veranstaltung, in der man in der systemischen Aufstellung als Stellvertreter:in aufgestellt werden kann, wenn man möchte. Die Veranstaltung wird an zwei Tagen stattfinden. Am ersten Tag wird das Verständnis für das Ost-West Trauma auf globaler Ebene erarbeitet. Am zweiten Tag wird die Arbeit vertieft und intensiviert und auch die Rolle von der deutschen Gesellschaft in den Blick genommen.
• Samstag 9. Juli von 13 Uhr bis 19 Uhr, wahlweise mit anschließendem gemeinsamem Abendessen, offenem Begegnungsabend und einem online Gespräch mit Thomas Hübl (angefragt).
• Sonntag 10. Juli von 10 Uhr bis 16 Uhr.
Für ein vollständiges Verständnis ist es wichtig, an beiden Tage zu kommen. Es ist aber auch möglich, nur an einem der zwei Tagen dabei zu sein. Jede(r), die/der Interesse hat, ist eingeladen. Die Veranstaltungsankündigung kann auch gerne an weitere Interessierte weitergeleitet werden.
„Trauma schafft Trennung. Trauma schafft Andere: ‚Das sind die, und das sind wir.‘ Das ist so normal, dass es uns gar nicht auffällt, weil wir das täglich produzieren.“ (Thomas Hübl)
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Hi ihr lieben, wir haben noch einige Plätze bei dieser tollen Veranstaltung frei. Deshalb leitet sie auch gerne weiter. Es ist ein hoch aktuelles Thema und deshalb wichtig, dass möglichst viele Menschen bei diesem Prozess dabei sind. Falls noch Schlafplätze für das Wochenende in Witten gesucht werden, schreibt uns wir finden noch Schlafplätze.