Canify AG

Canify AG Medical cannabis producer and distributor.

Besuchen Sie uns bei den Deutschen Schmerz- und Palliativtagen in Frankfurt!Wir freuen uns, Sie vom 19.-21. März an unse...
18/03/2026

Besuchen Sie uns bei den Deutschen Schmerz- und Palliativtagen in Frankfurt!
Wir freuen uns, Sie vom 19.-21. März an unserem Stand begrüßen und Ihnen spannende Einblicke in die moderne Cannabistherapie geben zu dürfen.

🌿 Unser Highlight: Xatepa – ein innovatives Rezepturarzneimittel auf Cannabinoidbasis zur sublingualen Anwendung. Es steht für einen neuen Ansatz in der patientenzentrierten Schmerz- und Palliativversorgung und zeigt, wie individualisierte Therapie heute aussehen kann.

💬 Lernen Sie unser Extrakt- und Blütenportfolio kennen – und erfahren Sie mehr über unsere Vision für die Zukunft der Cannabinoidtherapie.

🎓 Informieren Sie sich bei uns außerdem umfassend über die Regeln zu Aufbrauchsfristen von cannabinoidhaltigen Arzneimitteln und was diese für die Verschreibung bedeuten.

📍 Ort: Deutsche Schmerz- und Palliativtage Frankfurt am Main (https://www.dgschmerzmedizin.de/kongresse/deutsche-schmerz-und-palliativtage), Congress Center Messe Frankfurt – Stand 1.24 / Ebene C2

📅 Datum: 19.–21. März 2026

Wir freuen uns auf den persönlichen Austausch mit Ihnen! 🤝

🌿 Rückengesundheit neu denken – welche Rolle können Cannabinoide spielen?Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Gründ...
15/03/2026

🌿 Rückengesundheit neu denken – welche Rolle können Cannabinoide spielen?
Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Gründen für Arztbesuche und Arbeitsausfälle. Zum Tag der Rü-ckengesundheit am 15. März lohnt sich daher ein Blick auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Therapieopti-onen – darunter auch medizinisches Cannabis. 🔬

Aktuelle Langzeitstudien zeigen, dass Cannabinoide bei chronischen unteren Rückenschmerzen eine relevante Rolle in der Schmerztherapie spielen könnten.

📊 Langfristige Schmerzreduktion durch Cannabis-Therapie
Eine prospektive Beobachtungsstudie über vier Jahre untersuchte 241 Patienten mit chronischen Rücken-schmerzen. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Verbesserung:
• Schmerzintensität (NRS) sank von 8,08 auf 2,71 (−66 %)
• BPI-Schweregrad reduzierte sich um 86 %
• Interessant: Fibromyalgie erwies sich als möglicher Prädiktor für einen Therapieabbruch. (Robinson et al., 2026)

📉 Weniger Opioide und weniger Begleitmedikation
Eine weitere Langzeitstudie beobachtete 1.000 Patienten über zehn Jahre unter medizinischer Cannabistherapie. Die Ergebnisse zeigen:
• Opioidverbrauch (MMEQ) sank um 89,8 %
• Schmerzwerte (NRS) reduzierten sich um 84,2 %
• Funktionsbeeinträchtigungen (ODI) verbesserten sich um 30,4 %
• Gleichzeitig nahm die Polypharmazie deutlich ab, u. a.:

– Tramadol/Tapentadol −84 %
– Benzodiazepine −73,5 %
– SSRIs −71,9 %
– Gabapentinoide −30,7 %
(Khatib et al., 2026)

💡 Was bedeutet das für die Praxis?
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Cannabinoide bei ausgewählten Patienten mit chronischen Rücken-schmerzen nicht nur zur Schmerzlinderung, sondern auch zur Reduktion anderer Medikamente beitragen können.

Gleichzeitig gilt: Medizinisches Cannabis ist keine Erstlinientherapie, sondern kann – im Rahmen einer ärztlich begleiteten Behandlung – eine ergänzende Option sein, wenn etablierte Therapien nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden.

👉 Der Tag der Rückengesundheit erinnert daran, wie wichtig eine individuell angepasste, multimodale Schmerztherapie ist – von Bewegung und Physiotherapie bis hin zu neuen pharmakologischen Ansätzen.

Große Neuigkeiten – und ein besonderer Moment für uns. 🌍Heute dürfen wir einen bedeutenden nächsten Schritt in unserer U...
12/03/2026

Große Neuigkeiten – und ein besonderer Moment für uns. 🌍

Heute dürfen wir einen bedeutenden nächsten Schritt in unserer Unternehmensentwicklung bekannt geben: MG Health und Canify planen ihre Fusion.

Was vor rund zwei Jahren als erfolgreiche Liefer- und Entwicklungspartnerschaft begann, entwickelt sich nun zu einem gemeinsamen Unternehmen mit einer klaren Vision: den Aufbau einer international agierenden, vollständig integrierten Plattform für medizinisches Cannabis.

Gemeinsam bündeln wir künftig alle zentralen Schritte der Wertschöpfungskette: von der EU-GMP-zertifizierten Produktion von Cannabisblüten und -extrakten bei MG Health in Lesotho über pharmazeutische Entwicklung, Verarbeitung und regulatorisches Management bis hin zur Distribution über das etablierte Apotheken- und Arzt-Netzwerk von Canify sowie den direkten Zugang zu Patient:innen über Canify Clinics. Zudem kann das bestehende internationale Lieferantennetzwerk von Canify optimal mit den erweiterten Produktions- und Verarbeitungskapazitäten von MG Health in Einklang gebracht werden.

Mit dieser vertikalen Integration schaffen wir eine Struktur, die in dieser Form im europäischen Markt für medizinisches Cannabis einzigartig ist. Gleichzeitig verbindet diese Partnerschaft pharmazeutische Exzellenz mit einem klaren Anspruch an Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und langfristige Patientenversorgung.

Wir sind überzeugt, dass dieser Zusammenschluss die Grundlage für nachhaltiges Wachstum, weitere Innovationen in der cannabinoidbasierten Medizin und eine stabile Versorgung von Patientinnen und Patienten in mehreren internationalen Märkten schaffen wird.

Ein besonderer Dank gilt unseren Shareholdern, deren Vertrauen, Unterstützung und langfristige Perspektive diesen wichtigen Schritt überhaupt erst möglich machen. 🙏

Wir freuen uns sehr auf das nächste Kapitel unserer gemeinsamen Reise.

🩺🌿 Weltnierentag: Welche Rolle könnte medizinisches Cannabis bei Begleit-symptomen spielen?Chronische Nierenerkrankungen...
12/03/2026

🩺🌿 Weltnierentag: Welche Rolle könnte medizinisches Cannabis bei Begleit-symptomen spielen?
Chronische Nierenerkrankungen gehen für viele Betroffene mit belastenden Symptomen einher – darunter Schmerzen, Juckreiz, Übelkeit oder Appetitverlust. Neben klassischen Therapieansätzen rückt daher zunehmend auch medizinisches Cannabis in den Fokus der Forschung.
🔬 Neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft
Neuropathische Schmerzen gehören zu den häufigen Komplikationen bei Diabetes und können auch bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion auftreten. Ein aktuelles systematisches Review zeigt, dass Cannabinoid-basierte Therapien in 3 von 4 untersuchten Studien eine signifikante Reduktion neuropathischer Schmerzen im Vergleich zu Placebo erzielten.
In zwei Studien führten verdampftes oder sublinguales THC in Dosen von etwa 16–18 mg zu einer klinisch relevanten Schmerzlinderung. (Sherman & Riche, 2026)

Cannabinoide werden bereits bei verschiedenen Symptomen eingesetzt, die auch bei chronischen Nierenerkrankungen häufig auftreten – etwa Schmerzen, Übelkeit oder Erbrechen. Zudem wird untersucht, ob CBD über den TRPV1-Rezeptor den bei Nierenerkrankungen verbreiteten urämischen Juckreiz beeinflussen kann (Smyth & Collister, 2025).

Pharmakokinetische Daten deuten außerdem darauf hin, dass sich der CBD-Abbau zwischen unterschiedlichen Stadien chronischer Nierenerkrankungen nicht wesentlich unterscheidet (Tayo et al., 2020).

Besonderheiten bei eingeschränkter Nierenfunktion
Andere pharmakokinetische Untersuchungen zeigen jedoch, dass THC und CBD bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung teilweise langsamer abgebaut werden, wodurch höhere Wirkstoffspiegel entstehen können. Zudem wurde Schwindel häufiger berichtet als in gesunden Kontrollgruppen. Dies unterstreicht die Bedeutung einer vorsichtigen Dosierung und ärztlichen Begleitung (Sønderskov et al., 2024).

📊 Einordnung:
Die aktuelle Studienlage deutet darauf hin, dass medizinisches Cannabis Potenzial bei der Behandlung einzelner Symptome haben könnte. Gleichzeitig sind weitere klinische Studien notwendig, um Sicherheit, Wirksamkeit und optimale Dosierungsstrategien speziell bei Nierenerkrankungen langfristig zu klären.

28. Februar 2026: Tag der Seltenen Erkrankungen 🧬🧬 Eine Erkrankung gilt als „selten“, wenn nur wenige Menschen betroffen...
28/02/2026

28. Februar 2026: Tag der Seltenen Erkrankungen 🧬

🧬 Eine Erkrankung gilt als „selten“, wenn nur wenige Menschen betroffen sind. In der Summe betrifft das jedoch Millionen – und für viele ist nicht nur die Diagnose eine Herausforderung, sondern auch der Weg zu einer passenden Therapie.

💬 Die 6000-8000 bekannten seltenen Erkrankungen sind medizinisch sehr unterschiedlich. Dennoch berichten viele Betroffene von ähnlichen, stark belastenden Symptomen: chronische Schmerzen, Muskelkrämpfe, Schlafstörungen oder Angstzustände. Diese Beschwerden prägen häufig den Alltag – unabhängig von der eigentlichen Grunderkrankung.

🌿 Gerade dort, wo etablierte Therapien fehlen oder nicht ausreichend wirken, stellt sich die Frage nach ergänzenden Behandlungsoptionen. Studien – unter anderem aus Malta (Vgl. J. Parovincaka et al, 2023) – weisen darauf hin, dass medizinisches Cannabis zur Linderung bestimmter Symptome beitragen kann, insbesondere bei Schmerzen, Schlafproblemen und Angst.

📊 Auch Befragungen von Patient:innen mit der Gaucher-Krankheit zeigen, dass ein Teil der Betroffenen subjektiv über Verbesserungen etwa bei Muskel-, Knochen- und Gelenkschmerzen berichtet (vgl. Berman et al, 2024).

🔎 Das bedeutet nicht, dass Cannabis eine pauschale Lösung ist. Aber es unterstreicht, wie wichtig weitere Forschung, strukturierte Datenerhebung und die ärztliche Begleitung sind – besonders bei Erkrankungen, für die es nur wenige therapeutische Optionen gibt.

🤝 Am Tag der Seltenen Erkrankungen geht es deshalb nicht nur um Aufmerksamkeit. Es geht um evidenzbasierte Versorgung, Offenheit im ärztlichen Dialog und darum, individuelle Therapiewege verantwortungsvoll zu prüfen.

Zum Europäischen Tag der Epilepsie richten wir den Blick auf eine Therapieoption, die zunehmend wissenschaftlich eingeor...
09/02/2026

Zum Europäischen Tag der Epilepsie richten wir den Blick auf eine Therapieoption, die zunehmend wissenschaftlich eingeordnet wird:
🌿 Medizinisches Cannabis bei Epilepsie: Evidenzbasiertes Potenzial statt Mythos

💡 Epilepsie zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen weltweit. Rund 30 Prozent der Betroffenen gelten als pharmakoresistent, sprechen also nicht ausreichend auf konventionelle Antiepileptika an – hier wächst der Bedarf an ergänzenden Therapieansätzen.

🔬 Was sagt die aktuelle Forschung zu Cannabinoiden?

🧠 Neuronale Übererregbarkeit im Fokus
Nicht-psychoaktive Cannabinoide wie CBD und CBDV aktivieren dosisabhängig den TRPV1-Rezeptor und desensibilisieren ihn rasch – ein Mechanismus, der zur Stabilisierung neuronaler Erregbarkeit beitragen kann (Iannotti et al., 2014).

⚖️ Mehr als klassische Cannabinoid-Rezeptoren
Die antiepileptische Wirkung von CBD scheint nicht primär über CB₁/CB₂ zu laufen, sondern über Interaktionen mit GPR55 und TRPV1, die zur erweiterten Cannabinoid-Rezeptorfamilie zählen (Devinsky et al., 2024).

💊 Relevant für die klinische Praxis
CBD kann den Abbau von Clobazam hemmen und dadurch dessen antikonvulsive Wirkung verstärken. Clobazam wird bei Kindern ab 2 Jahren und Erwachsenen als Zusatztherapie eingesetzt, wenn Standardbehandlungen nicht ausreichend wirken (Borowicz-Reutt et al., 2024).

🧪 Darüber hinaus zeigt CBD antiinflammatorische, neuroprotektive, antiapoptotische und antiepileptische Effekte, die für verschiedene Epilepsieformen von Bedeutung sein könnten.

📌 Fazit:
Medizinisches Cannabis – insbesondere CBD – ist kein Ersatz für etablierte Therapien, aber eine wissenschaftlich fundierte Ergänzungsoption bei ausgewählten Patient:innen. Entscheidend bleibt eine individuelle ärztliche Bewertung und evidenzbasierte Anwendung.

🎗 Weltkrebstag – Welche Rolle kann medizinisches Cannabis spielen?Medizinisches Cannabis ist kein Krebsmedikament, kann ...
04/02/2026

🎗 Weltkrebstag – Welche Rolle kann medizinisches Cannabis spielen?
Medizinisches Cannabis ist kein Krebsmedikament, kann aber bei bestimmten Symptomen von Krebserkrankungen und deren Therapien unterstützend eingesetzt werden. Ein Blick auf den aktuellen Stand der Wissenschaft zeigt Chancen – und klare Grenzen. ⚖️

🌿 Wo Cannabis helfen kann (Evidenz):
✔️ Chemotherapie-induzierte Übelkeit & Erbrechen
→ Dronabinol ist hierfür etabliert und leitliniengestützt (u. a. DGS-Leitlinien; Marinol-Zulassung in den USA).
✔️ Tumorschmerzen
→ Cannabinoide können bei therapierefraktären Tumorschmerzen eingesetzt werden (DGS-PraxisLeitlinie Cannabis in der Schmerzmedizin v2.0; Horlemann, 2024).
✔️ Krebsbedingte Kachexie
→ THC kann Appetit steigern, Übelkeit lindern und den Gesundheitszustand verbessern
(Hammond et al., 2021, Systematic Review & Meta-Analysis).
✔️ Palliativmedizin
→ Niedrig dosiertes THC war in einer retrospektiven multizentrischen Kohortenstudie mit einer verlängerten Überlebenszeit bei ambulanten Palliativpatient:innen assoziiert
(Gastmeier et al., 2024).
✔️ Begleitend zur Immuntherapie (ICIs)
→ Medizinalcannabis kann Nebenwirkungen von Checkpoint-Inhibitoren lindern, ohne den Therapieerfolg zu beeinträchtigen
(Vigano et al., 2025).

⚠️ Was Cannabis nicht ist:
❌ Keine kausale Krebstherapie
❌ Kein „Wundermittel“ gegen Tumorwachstum
❌ Kein Ersatz für evidenzbasierte Onkologie
Viele potenziell antitumorale Effekte von Cannabinoiden stammen weiterhin aus In-vitro- oder Tierstudien. Klinische Daten sind bislang begrenzt und teils widersprüchlich.

🎯 Fazit zum Weltkrebstag:
Medizinisches Cannabis kann die Lebensqualität von Krebspatient:innen verbessern – insbesondere bei Schmerz, Übelkeit oder Appetitlosigkeit. Sein Einsatz erfordert jedoch ärztliche Begleitung, klare Indikationen und eine realistische Erwartungshaltung.
➡️ Evidenz statt Hype – Verantwortung statt Hoffnung allein.

-dizin

Anhörung zu Medizinalcannabis: Ein gemeinsames Ziel, aber auch Dissens 🩺🌿In der Anhörung zur Weiterentwicklung des MedCa...
15/01/2026

Anhörung zu Medizinalcannabis: Ein gemeinsames Ziel, aber auch Dissens 🩺🌿
In der Anhörung zur Weiterentwicklung des MedCanG wurde eines deutlich: Die Einschätzungen der Expert:innen gehen teils weit auseinander. Einig sind sie sich jedoch in einem zentralen Punkt: Medizinalcannabis braucht eine seriöse Verschreibung, Abgabe und Anwendung.

Was „seriös“ konkret bedeutet, wird unterschiedlich interpretiert.

Verschreibung 👩‍⚕️📋
Ein reiner Fragebogen reicht nicht – darüber herrschte Konsens. Strittig ist jedoch das geplante Verbot telemedizinischer Behandlungen. Angesichts der bekannten Schwierigkeit, überhaupt einen cannabisoffenen Arzt zu finden, ist die Videosprechstunde für viele Patientinnen und Patienten keine Bequemlichkeit, sondern eine Notwendigkeit. Die Form des Arzt-Patienten-Kontakts sollte im Ermessen der behandelnden Ärzte liegen.

Abgabe 💊🏥📦
Das vorgesehene Versandverbot für Medizinalcannabis spaltet ebenfalls. Während auf Vor-Ort-Apotheken und Botendienste verwiesen wird, verfügen versendende Apotheken bereits über behördliche Erlaubnisse, Spezialisierung und Fachwissen. Lange Fahrtwege und eingeschränkter Zugang zu Medikamenten wären jedenfalls nicht im Sinne von Patienten.

Anwendung 🔍📈
Steigende Importzahlen wurden erneut als Hinweis auf möglichen Missbrauch gewertet – belastbare Belege dafür blieben aus. Dagegen wurde ins Feld geführt, dass die therapeutische Motivation vieler Nutzer der Online-Plattformen möglicherweise deutlicher höher ist, als gemeinhin angenommen wird. Zusätzlich wurde von mehreren Experten betont, dass Abhängigkeitsrisiken bei anderen Arzneimitteln teils deutlich höher liegen.

Ein blinder Fleck ⚠️
Auffällig war der breite Hinweis auf problematische Werbung einzelner Anbieter – ein Aspekt, der im Gesetzentwurf nicht berücksichtigt wird. Dabei existieren laut juristischer Einschätzung bereits ausreichend Regelungen, die jedoch nicht konsequent durchgesetzt werden.

Fazit ✅
Seriöse Cannabistherapie entsteht nicht durch Einschränkung, sondern durch verantwortungsvolle ärztliche Entscheidung und wirksamen Vollzug bestehender Regeln.

Modul III: Cannabistherapie im Wandel: Innovation & Individualisierung 🗓 Mittwoch, 21.01.2026 | 🕡 18:30–20:00 Uhr | 💻 On...
22/12/2025

Modul III: Cannabistherapie im Wandel: Innovation & Individualisierung

🗓 Mittwoch, 21.01.2026 | 🕡 18:30–20:00 Uhr | 💻 Online & kostenfrei

Unsere Experten teilen praxisnahes Wissen rund um den Einsatz von Medizinalcannabis:

👨‍⚕️ Leonardo Glowna (Apotheker, Apotheke am Königsplatz, München)
➡️ Innovationen in der Cannabistherapie, Individualisierung/Forschung/Neue Galeniken

👨‍⚕️ Janosch Kratz (Forschender Arzt, Charité – Universitätsmedizin Berlin)
➡️ Medizinalcannabis bei Patientinnen mit Endometriose

🔗 Angehöriger der medizinischen Fachkreise?
👉 Anmeldung unter: https://shorturl.at/ui5nN

👉 Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen spannenden Austausch!
📣 Canify Cannabis Curriculum – Wissen. Wirkung. Wandel.

📺 Canify-CEO im Interview bei NTV: Klare Worte zur Änderung des MedCanG! Anlässlich der ersten Lesung zur Anpassung des ...
19/12/2025

📺 Canify-CEO im Interview bei NTV: Klare Worte zur Änderung des MedCanG!

Anlässlich der ersten Lesung zur Anpassung des Medizinalcannabisgesetzes (MedCanG) im Bundestag hat Canify-CEO Sascha Mielcarek im Gespräch mit Moderator Etienne Bell deutlich gemacht:

Es ist zu begrüßen, dass Missbrauch eingedämmt und Patientensicherheit gestärkt werden soll.

Dennoch:
👉 Der aktuelle Gesetzentwurf schießt über das Ziel hinaus.

Warum?
- Ein zwingender persönlicher Arztkontakt und das Verbot des Versands erschweren den Zugang für Patient:innen erheblich.
- Andere Medikamente mit höherem Suchtpotenzial dürfen telemedizinisch verschrieben werden – diese Ungleichbehandlung ist nicht nachvollziehbar.

Klar ist auch: Es liegt im Interesse der Medizinalcannabis-Unternehmen, einen sauberen und klar regulierten Medizinalmarkt zu stärken — damit Cannabis dort ankommt, wo es hingehört: in der Mainstreamtherapie. 💊🌱

Eine zukunftsfähige Regulierung sollte Versorgung sichern, Vertrauen schaffen und Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt stellen.

🌱 Cannabisversorgung in Deutschland: Verantwortung statt KahlschlagDie aktuelle Debatte um die Neuregelung der Cannabisv...
20/11/2025

🌱 Cannabisversorgung in Deutschland: Verantwortung statt Kahlschlag

Die aktuelle Debatte um die Neuregelung der Cannabisversorgung zeigt: Es braucht klare Regeln – aber auch praktikable Lösungen. Während der Gesetzesentwurf der Bundesregierung Telemedizin fast vollständig ausschließen und den Versand von Cannabisblüten verbieten will, favorisieren wir bei Canify AG einen anderen Ansatz: gezielter Rückschnitt statt Kahlschlag. ✂️

Unser Ziel ist es, den Zugang zu medizinischem Cannabis verantwortungsvoll zu gestalten. Dazu unterstützen wir die Vorschläge des für mehr Transparenz und Sicherheit:
✅ Persönlicher Arztkontakt – auch per Videosprechstunde, wenn medizinisch sinnvoll
✅ Identitäts- und Altersprüfung bei der Abgabe durch Apotheken
✅ Klare Herkunftsangaben auf Rezepten zur Vermeidung von Missbrauch
✅ Strikte Einhaltung bestehender Berufs- und Werberegeln

Die Cannabisbranche in Deutschland steht für rund 15.000 Arbeitsplätze 👩‍⚕️👨‍🔬 und einen Umsatz von mehr als 1 Milliarde Euro 💶. Wir bei Canify sind überzeugt: Mit verantwortungsvollen Standards können wir nicht nur Missbrauch verhindern, sondern auch die Versorgung von Schmerzpatienten und anderen Betroffenen sichern – ohne unnötige Hürden.

Darüber hat auch Sebastian Balzter in der FAZ berichtet: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/cannabis-versand-auf-rezept-soll-durch-neues-gesetz-verboten-werden-accg-110781139.html (Paid)

🧠💚 Cannabis & Diabetes – Hoffnung aus der Forschung?Immer mehr Studien zeigen, dass medizinisches Cannabis nicht nur bei...
14/11/2025

🧠💚 Cannabis & Diabetes – Hoffnung aus der Forschung?

Immer mehr Studien zeigen, dass medizinisches Cannabis nicht nur bei Schmerzen helfen kann, sondern auch bei Diabetes interessante Wirkungen entfalten kann. 🔍

👉 Diabetische Neuropathie – das sind Nervenschäden, die bei Diabetes auftreten und oft mit starken Schmerzen verbunden sind. Eine aktuelle Langzeitstudie zeigt:
📉 Inhaliertes medizinisches Cannabis reduzierte über 5 Jahre hinweg signifikant Schmerzen und Symptome.
💊 Es konnte sogar der Einsatz von Opioiden gesenkt werden.
🩸 Überraschend: Auch der HbA1c-Wert (ein Langzeit-Blutzuckerwert) verbesserte sich – ein Hinweis auf möglichen metabolischen Nutzen, auch wenn die Ursache noch nicht ganz klar ist. (Robinson et al., Biomedicines, 2025)

🧬 Und was ist mit dem Risiko, überhaupt an Typ-2-Diabetes zu erkranken?
Eine Metaanalyse von 7 Studien mit über 11 Umfragen und 4 Kohorten zeigt:
📊 Menschen, die Cannabis konsumierten, hatten ein um 52 % geringeres Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, verglichen mit Cannabis-naiven Personen. (Mousavi et al., Phytotherapy Research, 2023)

⚠️ Wichtig: Diese Ergebnisse sind vielversprechend, aber kein Freifahrtschein für Selbstmedikation. Die Forschung steht noch am Anfang – weitere Studien sind nötig, um Ursachen und Wirkmechanismen zu verstehen.

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