27/07/2016
Reich an Vitaminen und arm an Kalorien… die Aubergine – oder auch Melanzani genannt…
Man kennt sie verstärkt aus der italienischen oder auch der französischen Küche – die Aubergine, violett und birnenförmig, ist heutzutage eine wertvolle Bereicherung des Speiseplans. Ob gegrillt, gekocht, gebraten oder wenn es sein muss auch frittiert, die Aubergine schmeckt immer lecker und gemeinsam mit Zucchini, Tomaten, Paprika und Gewürzen wie Thymian, Oregano und Rosmarin ergibt sich eine schmackhafte Gemüsebeilage!
Wichtige Inhaltsstoffe sind zum Beispiel Carotin, die Vitamine B1, B2, B3, C und vor allem Calcium und Phosphor, Eisen, Kupfer, Magnesium sowie sehr viel Kalium (265 mg pro 100 g). Dazu Bitterstoffe und Spuren von jenen geheimnisvollen Nachtschattenstoffen, die noch längst nicht alle erforscht sind und die sowohl anregend auf sämtliche Verdauungsorgane wirken als auch entkrampfend und entspannend. Und die gute Nachricht ist: 100 g haben nur 24 Kalorien!
Nach Meinung der indischen Naturmedizin sind Auberginen blutbildend, entwässernd und entzündungshemmend, vor allem im Darm. Sie fördern die Verdauung, verflüssigen zähen Schleim und beschleunigen die Stoffwechselvorgänge. Die Bitterstoffe und ätherischen Öle wirken bei Erschöpfung auch nervenstärkend. Weil gerade die guten Vitamine fast alle in der Schale sitzen, sollten Auberginen nicht geschält werden.
Unreife Auberginen - selbst gekocht - sollte man nicht essen. Genau wie grüne Kartoffeln enthalten sie das giftige Solanin, einen Stoff, der Magenschmerzen, Durchfall und Erbrechen verursachen kann.
Die Aubergine gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Die Eierfrucht - wie sie auch heisst - kommt ursprünglich aus Ostindien, Arabien, Ägypten und Afrika. Eierfrucht wird sie deshalb auch genannt, weil die ursprüngliche Pflanze ei-ähnliche Früchte von heller Farbe trug.