Thalassämiehilfe ohne Grenzen e.V.

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Thalassämiehilfe ohne Grenzen e.V. Gemeinsam gegen die Thalassämie. Weltweit. Together against thalassaemia. Worldwide. gesteigert abgebaut wird.

Die Thalassämien bilden eine Gruppe genetisch bedingter, vererbbarer Erkrankungen, bei denen das Hämoglobin, das für den Sauerstofftransport der roten Blutkörperchen zuständig ist, nicht ausreichend gebildet bzw. Das Knochenmark produziert nur noch unzureichend ausgebildete Blutkörperchen.

"Rund um Rückenschmerzen gibt es viele Ratschläge und Empfehlungen. Doch was sagt die Forschung dazu? Eine US-Neurochiru...
02/01/2026

"Rund um Rückenschmerzen gibt es viele Ratschläge und Empfehlungen. Doch was sagt die Forschung dazu? Eine US-Neurochirurgin klärt auf.

Fast jeder hatte schon einmal Rückenschmerzen, und es gibt erstaunlich viele Irrtümer dazu. Dr. Meghan Murphy, Neurochirurgin an der Mayo Clinic in Mankato (Minnesota), räumt mit acht typischen Mythen auf und erklärt, was die Forschung dazu sagt.

Mythos 1: Das Heben schwerer Gegenstände ist die Hauptursache für Rückenschmerzen

Stimmt nicht ganz: Tatsächlich kann das Heben schwerer Gegenstände bei falscher Technik zu Rückenschmerzen beitragen. Die Hauptursachen sind aber Bewegungsmangel, eine schlechte Körperhaltung, Übergewicht und eine erbliche Veranlagung.

Mythos 2: Bettruhe hilft gegen Rückenschmerzen
Meistens falsch, aber es kommt auf die Ursache an: Bei Muskelverspannungen kann Schonung helfen. Bettruhe kann Rückenschmerzen aber auch verlängern und sogar verschlimmern, wenn die Schmerzen durch Nervenkompression, Bandscheibenprobleme oder Gelenkverschleiß verursacht werden. Passen Sie lieber Ihre Aktivitäten an und wählen Sie gelenkschonende Aktivitäten wie Spazierengehen und Schwimmen.

Mythos 3: Rückenschmerzen entstehen durch Sitzen auf einem dicken Portemonnaie
Falsch: Das Sitzen mit einem großen Portemonnaie in der Gesäßtasche [kann] Bein- oder Hüftschmerzen und Taubheitsgefühle verursachen – Rückenschmerzen aber eher nicht. Ein dickes Portemonnaie kann das Becken kippen und den Ischiasnerv einklemmen, der vom unteren Rücken über die Hüfte und das Gesäß bis in die Beine verläuft. Dann kommt es zu Schmerzen, Kribbeln oder Taubheitsgefühlen beim Sitzen oder Autofahren. .."

Rund um Rückenschmerzen gibt es viele Ratschläge. Doch was sagt die Forschung dazu? Eine US-Neurochirurgin klärt auf.

"Die Diagnose Brustkrebs trifft nicht nur die Patientin, sondern auch ihr Umfeld – Partner, Kinder, Angehörige. Während ...
02/01/2026

"Die Diagnose Brustkrebs trifft nicht nur die Patientin, sondern auch ihr Umfeld – Partner, Kinder, Angehörige. Während die medizinische Behandlung im Fokus steht, geraten die psychischen Belastungen der Familie oft in den Hintergrund. Dabei sind sie ein zentraler Bestandteil des Heilungsprozesses.

„Angehörige leiden anders“, erklärt Dr. Julia Schnelle, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie. „Für sie ist eine schwere Diagnose bei einem geliebten Menschen vor allem im Verlauf sehr überwältigend, da sie meist nur passiv aushalten und unterstützen können.“ Doch Studien zeigen: Angehörige spielen eine entscheidende Rolle im Heilungsprozess – vorausgesetzt, sie erhalten selbst Unterstützung und lernen, mit der Situation umzugehen.

Angst, Verzweiflung, Wut

Die Gefühle, die Angehörige erleben, sind vielfältig: Angst, Verzweiflung, Wut und Ohnmachtsgefühle gehören oft dazu. Der Umgang damit hängt stark von der Persönlichkeit und dem emotionalen Reifegrad ab. Partner wirken oftmals sachlich und abgeklärt – oder werden überfürsorglich, indem sie Risiken vermeiden und die Betroffenen einengen.

„All diese Muster sind zunächst normale Bewältigungsversuche und nicht automatisch krankhaft“, so Dr. Schnelle. Dennoch sei es entscheidend, den psychischen Zustand der Angehörigen im Blick zu behalten. Erste Anzeichen von Überforderung sollten ernst genommen werden. Denn nur wer selbst stabil bleibt, kann den Erkrankten tatsächlich im Alltag entlastend zur Seite stehen. .."

https://www.netdoktor.de/magazin/wenn-eltern-krank-werden-wie-kinder-und-angehoerige-mitleiden/?

Nach einer Krebsdiagnose steht vor allem die Behandlung im Fokus. Doch auch Angehörige und Kinder von Betroffenen leiden. Eine Expertin gibt Tipps für den Umgang mit der Erkrankung.

02/01/2026

Achtung Gürtelrose!
Binnen drei Tagen zum Arzt!

"Zuerst spürte sie starke Schmerzen im Bein – dann bemerkte Gudrun auf einmal, dass auch die Haut an ihrem Oberschenkel verändert war. In die Notaufnahme ging sie jedoch erst zwei Tage später, als die Schmerzen so schlimm wurden, dass sie nachts kein Auge zubekam.

Begonnen hat ihre Krankheitsgeschichte im Oktober 2023. Da war sie 65 Jahre alt. Heute, rund 1,5 Jahre später, leidet sie immer noch unter Beschwerden, wenn auch nicht mehr so stark.

Innerhalb der ersten drei Tage muss gehandelt werden!
Nur einige Tage bevor die Schmerzen begannen, bekam Gudrun die Diagnose Rheuma. „Ich war überzeugt, dass die Schmerzen von meinem Rheuma kommen und dass ich jetzt einfach damit leben muss“, erinnert sich die Hamburgerin. Doch damit hatten die Beschwerden nichts zu tun. Der eigentliche Auslöser: eine Gürtelrose. Ein ungünstiger Zufall, der eine langwierige Krankheitsgeschichte verursachte.

Denn wird eine Gürtelrose früh genug diagnostiziert, lässt sich das Virus in der Regel bekämpfen. „Sind die ersten 48 bis 72 Stunden vergangen, ist man jedoch machtlos“, warnt Dr. Michael Überall, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin im Gespräch mit netDoktor: „Dann lassen sich nur noch die Symptome behandeln.“ .."

https://www.netdoktor.de/magazin/guertelrose-es-fuehlte-sich-an-wie-folter/?

"Vitamin-D-Mangel im Winter? Mit Bewegung sank in einer kleinen Studie der Vitamin-D-Spiegel weniger ab. Das könnte helf...
02/01/2026

"Vitamin-D-Mangel im Winter? Mit Bewegung sank in einer kleinen Studie der Vitamin-D-Spiegel weniger ab. Das könnte helfen, auf Nahrungsergänzungsmittel zu verzichten.

Gegen den Vitamin-D-Abfall im Winter Sport betreiben? Das hilft, so ein Forschungsteam aus dem Vereinigten Königreich in einer Mitteilung: Mit Bewegung fiel der Vitamin-D-Spiegel weniger als ohne Bewegung. Dafür haben mehr als fünfzig Personen mit Übergewicht oder Adipositas an einer Studie teilgenommen. .."

Vitamin-D-Mangel im Winter? Mit Bewegung sank in einer kleinen Studie der Vitamin-D-Spiegel weniger ab. Lesen Sie mehr bei aponet.de.

Putins Fleischwolf arbeitet gegen  die Rote Armee..."Update, 9:52 Uhr: Russland hat im Ukraine-Krieg am binnen eines Tag...
01/01/2026

Putins Fleischwolf arbeitet gegen die Rote Armee...

"Update, 9:52 Uhr: Russland hat im Ukraine-Krieg am binnen eines Tages 1.060 Soldaten verloren. Der ukrainische Generalstab bezifferte die gesamten Verluste der russischen Streitkräfte seit Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 bis zum 1. Januar 2026 auf etwa 1.208.970 Militärangehörige. Zusätzlich meldeten die ukrainischen Streitkräfte die Zerstörung von sieben russischen Panzern, vier gepanzerten Kampffahrzeugen und 36 Artilleriesystemen. Besonders hoch waren die Verluste bei Drohnen mit 769 zerstörten operativ-taktischen unbemannten Luftfahrzeugen. .."

Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Die Ukraine attackiert Russlands Wirtschaft mit neuen Drohnen-Attacken. Die Verluste steigen an der Front. Der News-Ticker.

01/01/2026

**An alle Supermärkte und großen Handelsketten, die auf Selbstbedienungskassen setzen …**
Ihr bewegt euch immer mehr in Richtung eines Systems, in dem der Kunde die Arbeit übernimmt.
Gestern war ich einkaufen, und an der Kasse kontrollierte eine Mitarbeiterin jeden einzelnen Bon.
Ich habe mich geweigert, dieses Spiel mitzuspielen.
Ich hatte meinen Einkaufswagen selbst gefüllt, alles selbst gescannt, wieder eingepackt – und sollte mich dann auch noch kontrollieren lassen?
Also ging ich einfach weiter.
Ich hörte noch, wie sie sagte: „Ähm… Entschuldigung?“
Ich hob nur meinen Kassenbon hoch und ging.
Entweder ihr vertraut euren Kunden, oder ihr stellt wieder Kassiererinnen und Kassierer ein – so wie früher.
Ich bin nicht bereit, kostenlos die Arbeit zu erledigen, für die früher jemand bezahlt wurde.
Wenn ihr wollt, dass ich Kassierer spiele, dann bezahlt mich dafür.
Ansonsten stellt Menschen ein, die diese Arbeit brauchen.
Denn am Ende geht es nicht um Effizienz –
es geht um Profit auf Kosten von Arbeitsplätzen.
Und das sollten wir nicht schweigend akzeptieren.

Wir alle sollten darüber nachdenken.

"An den Feiertagen treffen sich Familien und Freunde in geselliger Runde. Für Menschen mit Hörproblemen können Gespräche...
31/12/2025

"An den Feiertagen treffen sich Familien und Freunde in geselliger Runde. Für Menschen mit Hörproblemen können Gespräche in größeren Runden aber zur Herausforderung werden – vor allem, wenn auch noch Musik im Hintergrund läuft oder Kinder im Raum spielen. Schon ab dem 50. Lebensjahr lässt das Gehör langsam nach. Viele ältere Menschen verbergen, dass sie bei Feierlichkeiten Probleme haben, ihr Gegenüber zu verstehen. Wie können Sie bei Feierlichkeiten Menschen mit Hörverlust besser einbeziehen? Eine Dozentin für Pflege-Wissenschaften und eine Professorin mit Spezialisierung für Hören aus Australien haben Tipps zusammengestellt:

So können Sie Menschen mit Hörproblemen unterstützen

- Wählen Sie nach Möglichkeit ruhigere Restaurants und Orte für das gemeinsame Treffen. Zum Beispiel ist es draußen meist ruhiger als in Innenräumen.
- Reduzieren Sie nach Möglichkeit Hintergrundgeräusche von Fernseher, Radio und dergleichen.
- Sprechen Sie möglichst direkt miteinander. So kann Ihr Gegenüber Ihre Lippen sehen, und das Gespräch wird nicht als oberflächlich empfunden.
- Wenn Sie wissen, dass jemand Hörprobleme hat, gehen Sie näher an die Person heran. Sprechen Sie deutlich und etwas langsamer.
- Ordnen Sie die Sitzplätze so an, dass alle einander zugewandt sitzen können. Runde Tische sind dafür optimal.
- Geben Sie Ihren Gästen die Möglichkeit, den Sitzplatz selbst zu wählen. Menschen mit Hörverlust können sich dann an die Mitte des Tisches setzen oder neben Personen, die sie gut verstehen möchten.
- Bei größeren Veranstaltungen mit Reden können Sie ein Mikrofon verwenden.
- Wenn sich jemand nicht am Gespräch beteiligt, fragen Sie nach, ob er gut hört und wie Sie helfen können."

An Weihnachten und Silvester geht es hoch her. Für Menschen, die schlecht hören, sind Gespräche in großer Runde eine Herausforderung.

"Im Wohnzimmer stehen die Plätzchen bereit, im Kamin knistert ein Feuer: ein wohlig warmer Heiligabend. Doch plötzlich v...
31/12/2025

"Im Wohnzimmer stehen die Plätzchen bereit, im Kamin knistert ein Feuer: ein wohlig warmer Heiligabend. Doch plötzlich verlieren die Gastgeber das Bewusstsein. Wer ist der Täter?

Ein großer Vorteil unseres Berufs ist aus meiner Sicht, dass ich nie weiß, was mich erwartet. Ich könnte nicht in einem Bürojob arbeiten, in dem nichts Überraschendes passiert. Ein großer Nachteil unseres Berufs ist dafür, dass wir nie wissen, wann Menschen unsere Hilfe brauchen. Wir können uns nicht am 23.12. um 16 Uhr abmelden und mit dem Auto zu „Driving home for Christmas“ nach Hause fahren. Irgendjemand muss 24/7 einsatzbereit sein – und deshalb arbeitet man meist entweder an Weihnachten und hat Silvester frei oder umgekehrt. Beides freizuhaben, ist sehr selten.

Sehr tückisch und tödlich
Im letzten Jahr war ich in der Weihnachtsgruppe. Der Tag war relativ ruhig, aber ein Einsatz blieb mir in Erinnerung. Gegen Abend ging der Melder, darauf stand wieder mal „Person nicht ansprechbar“. Selbst ein Stein ist ansprechbar, er kann nur nicht antworten. Wir wissen also alle, dass „Person nicht ansprechbar“ Unfug ist. Wir wissen aber auch alle, was damit eigentlich gemeint ist: Irgendjemand ist bewusstlos und braucht medizinische Hilfe.
Unsere Fahrt brachte uns in ein vornehmes Wohngebiet mit eher großen, frei stehenden Einfamilienhäusern. Da der RTW und wir als NEF parallel alarmiert wurden, fuhren wir auch gemeinsam los und trafen zeitgleich ein.

Das Haus war hell erleuchtet, davor standen mehrere Autos. Offensichtlich war eine größere Familienfeier im Gange. Uns wurde die Tür von einer sichtlich mitgenommenen, jungen Frau geöffnet. Sie beklagte Sehstörungen und Übelkeit, wollte uns aber eigentlich zu ihren Eltern führen, die auf der Couch lagen. Wegen der Eltern hatten sie angerufen. Noch während ich gedanklich differenzialdagnostische Möglichkeiten von Fischvergiftung bis Migräne jonglierte, piepsten unsere Warngeräte am Rucksack in einem sehr schrillen Ton. Kohlenmonoxid! Ein tödliches und sehr tückisches, weil absolut geruchsloses Gas. Schon ein einziger Atemzug kann reichen und man liegt selbst daneben.

Es gibt unzählige, tragische Berichte von Rettungskräften, die im Einsatz für andere gestorben sind, weil sie das Kohlenmonoxid nicht bemerken konnten. Dafür tragen wir an jedem Rucksack ein kleines CO-Warngerät – damit wir nicht irgendwann daneben liegen. Wir gingen direkt wieder raus, ließen die Tür auf. Wir gaben den Angehörigen sehr deutliche Kommandos, die Fenster und Terrassentür aufzureißen. Hätte man die Luft anhalten und hereinrennen können? Vielleicht. Aber was, wenn man dann stolpert? Ich habe in solchen Situationen gelernt, herauszugehen und draußen zu bleiben. Von der Terrasse aus konnten wir außerdem sehen, dass beide Eltern auf der Couch lagen und stabil atmeten. Die Kinder waren deutlich fitter als die Eltern, einige wirkten überhaupt nicht betroffen. Die nachalarmierte Feuerwehr belüftete das Haus und rettete alle Personen aus dem Gebäude. .."

Im Wohnzimmer stehen die Plätzchen bereit, im Kamin knistert ein Feuer: ein wohlig warmer Heiligabend. Doch plötzlich verlieren die Gastgeber das Bewusstsein. Wer ist der Täter?

"Weihnachtszeit bedeutet für die meisten Stress. Nicht selten dienen wir Apotheker als Blitzableiter. Doch manche Kunden...
31/12/2025

"Weihnachtszeit bedeutet für die meisten Stress. Nicht selten dienen wir Apotheker als Blitzableiter. Doch manche Kunden treiben es echt zu weit. Wie charmant meine Kollegin mit ihnen umgeht, lest ihr hier.

Liegt’s an der Weihnachtszeit oder werden die Leute allgemein ungeduldiger, fordernder und unhöflicher? Ich weiß es nicht – aber die Schlagfertigkeit meiner Kolleginnen bringt mich immer wieder zum Lachen.

Ein Schlagabtausch
Donna zum Beispiel: Nach dem Kosmetikverkauf fragt sie die Kundin an der Kasse, wie der Name ist, damit sie den Verkauf auf der Kundenkarte festhalten kann. Die Kundin kommentiert das in aggressivem Tonfall mit: „Ich bin Stammkundin, sie sollten mich kennen!“

Daraufhin antwortet Donna: „Tue ich, aber noch nicht mit Ihrem Namen.“

Die Kundin wird nun noch lauter und schreit: „Das geht ja gar nicht!“

Gekonnt hält Donna sich das Namensschild zu und kontert: „Okay … wie heiße ich?“

Völlig pikiert antwortet die Kundin nur: „Ich lese keine Namensschilder!“

Darauf folgt ein schlagfertiges „Und ich keine Gedanken. Also … Name?“ von Donna. Ich muss grinsen. .."

Weihnachtszeit bedeutet für die meisten Stress. Nicht selten dienen wir Apotheker als Blitzableiter. Doch manche Kunden treiben es echt zu weit. Wie charmant meine Kollegin mit ihnen umgeht, lest ihr hier.

"Zwischen spritzenden Blutfontänen, schroffer Abweisung und neuen Erfahrungen: Das Praktikum in der Chirurgie war eine A...
31/12/2025

"Zwischen spritzenden Blutfontänen, schroffer Abweisung und neuen Erfahrungen: Das Praktikum in der Chirurgie war eine Achterbahn der Gefühle. Warum es am Ende auf die Betreuung ankommt.

Es ist Punkt 07:30 Uhr. Auf den Schlag genau füllt sich der Raum mit Ärzten. Alles wirkt wie eine fest eingeübte Choreografie: Die Oberärzte sitzen in der Mitte am Tisch, der Chefarzt vor Kopf. Assistenten nehmen auf den Stühlen an den Wänden Platz. Für uns Studenten bleibt die Untersuchungsliege – oder die Ecke. Die Frühbesprechung beginnt.

Die Kluft zwischen Realität und Vorstellung

Mit einer Prise Aufregung und einer großen Portion Vorfreude und Erwartung blicke ich den nächsten zwei Wochen Praxiserfahrung als Blockpraktikantin in der Chirurgie entgegen. Endlich ist es so weit und wir dürfen neben der ganzen Theorie hautnah dabei sein – so zumindest meine Vorstellung. So schnell wie die Ärzte eingetroffen sind, sind sie auch wieder gegangen, ohne uns. Als wir auf Station der Viszeralchirurgie ankamen, spürte ich die Aufregung in mir: „Jetzt geht es endlich richtig los!“, dachte ich. Nachdem wir endlich den viel beschäftigten Stationsarzt gefunden hatten, wurden wir prompt wieder im Arztzimmer „abgestellt“, mit dem Kommentar: „Ich bin gleich wieder da.“ Nach ernüchternden zwanzig Minuten haben wir immer noch gewartet und uns schließlich allein auf den Weg in den OP gemacht.

Nachdem wir uns eingeschleust hatten, inklusive Haube und Mundschutz, machten wir uns gespannt auf die Suche nach dem richtigen OP-Saal. Wie es das Schicksal wollte, sind wir an diesem Tag im Saal der Gefäßchirurgie und nicht der Viszeralchirurgie gelandet. Die operierende Oberärztin hat direkt aufmerksam gemerkt, dass wir etwas verloren waren. Glücklicherweise hat sie sich unser angenommen. „Dann kommt ihr diese Woche jetzt bei mir mit!“. Wir durften uns steril einwachsen – mit netter Unterstützung der OP-Pflege. Und so stand ich zum zweiten Mal in meinem Leben mit am Tisch. Ich durfte assistieren, Haken halten und sogar hautnah zuschauen. Geduldig hat sie all unsere Fragen beantwortet und uns den Eingriff erklärt. Dass wir zufällig im OP der Gefäßchirurgie gelandet sind, sollte sich die nächsten Tage noch als Goldwert herausstellen.

Von spritzenden Blutfontänen und Nahtkursen

Am nächsten Tag stand eine Y-Aorta-Prothese auf dem Plan und ich sollte mit an den Tisch. Beide Arteriae Iliacae Externae waren durch Kalkablagerungen stenosiert. Über zwei Zugänge in der Leiste wurden der Übergang der Iliaca externa in die Arteria Femoralis präpariert und (fast) alle Abgänge freigelegt und geclipt – ein wichtiger Schritt, wie ich später noch feststellen sollte. Die Arterie hat sich sehr verhärtet getastet und der verkalkte Anteil der Wand wurde entfernt. Plötzlich kam mir aus der Arteria femoralis eine spritzende blutrote Fontäne entgegen, der ich nur knapp ausweichen konnte. Die Verkalkung hatte einen weiteren Seitenast maskiert und stenosiert. Als diese herausgeschnitten wurde, konnte auch wieder Blut hindurchfließen.

Danach wurde der Bauch eröffnet. Mit Präzision und erstaunlicher Geschwindigkeit wurden das Omentum majus sowie Dick- und Dünndarm beiseite drapiert und mit einem großen Ringsystem fixiert. Mit einem kleinen Schnitt haben wir die retroperitoneal liegende Aorta freigelegt. Fasziniert habe ich beobachtet, wie die Oberärztin gekonnt die Y-Prothese annähte und durch den Leistenkanal mit den Arteriae Iliacae Externae verband. Anschließend hatte sie mir gezeigt, wie man chirurgisch näht und meinte: „Beim nächsten Mal machen Sie die Leiste zu!“. Durch ihr Engagement konnte sie mich sehr für die Chirurgie begeistern – dafür bin ich sehr dankbar. ..."

Zwischen spritzenden Blutfontänen, schroffer Abweisung und neuen Erfahrungen: Das Praktikum in der Chirurgie war eine Achterbahn der Gefühle. Warum es am Ende auf die Betreuung ankommt.

"Viel Arbeit, wenig Schlaf und ungesunde Ernährung: Viele Menschen achten im Alltag nicht genug auf ihre Gesundheit. Bis...
29/12/2025

"Viel Arbeit, wenig Schlaf und ungesunde Ernährung: Viele Menschen achten im Alltag nicht genug auf ihre Gesundheit. Bis sie mir gegenüber sitzen – und entsetzt sind, dass ich nichts mehr für sie tun kann.

Hat euch mal ein Arzt eine Lifestyleänderung empfohlen? „Machen Sie mehr Sport, ernähren Sie sich gesünder, versuchen Sie ihr Gewicht zu reduzieren“ – sowas eben. Was wir damit meinen, ist: „Hier und heute könnten Sie noch etwas ändern! Denn der Weg, den Sie gerade gehen, endet nicht gut.“ Aber weil dieses Ende so abstrakt weit weg ist und man sich eigentlich ganz gut fühlt, verhallt dieser gute Rat ohne Konsequenz.

Ich habe erst heute wieder eine Patientin betreut, die am Ende von eben diesem Weg in einer so verfahrenen Lebenssituation steht, dass es für sie keine wirklich gute Lösung mehr gibt. Und manchmal denke ich: „Hätten diese Menschen etwas anders gemacht, wenn man ihnen schon vor 20 Jahren gezeigt hätte, wohin die Reise führt, wenn sie das Ruder nicht sofort radikal herumreißen?“

Der Körper schreit leise Hilfe
Die meisten großen medizinischen Probleme entwickeln sich über Jahre und Jahrzehnte. Häufig fängt es mit ein bisschen Übergewicht an: viel Arbeit, wenig Schlaf, ungesunde Ernährung, zu wenig Sport. Man kennt's. Und dann hat man ganz schnell ein paar Kilo zu viel drauf. Jetzt könnte man es mit Sport oder einer Ernährungsumstellung versuchen. Aber selbst wenn es nicht funktioniert – was ist schon ein bisschen Übergewicht. Auch die Bauchspeicheldrüse packt das zunächst locker: Ein paar Kilo mehr? Kein Problem. Der Rücken, die Hüfte, die Knie – wir sind ja jung, der Knorpel ist noch fluffig, da hat das keine Konsequenzen. Das kann man alles jahrelang so machen und die meisten Verschleißerscheinungen merkt man gar nicht mal.

Aber irgendwann beginnt das System zu kippen. Schleichend, aber kontinuierlich. Die Gelenke tun jetzt häufiger weh, weil sie auch einfach zu viel Gewicht tragen müssen. Das meiste Gewicht davon ist am Bauch und das zieht nach vorne und führt zu Rückenschmerzen. Weshalb man sich zwangsläufig weniger bewegt. Was dazu führt, dass weniger Kalorien verbrannt werden. Und weil Essen nicht nur Ernährung, sondern auch Genuss, Kompensation und Entspannung ist, werden genauso viele Kalorien gegessen wie sonst auch. Manchmal sogar mehr. So wächst der Bauch und alles andere. Die Wirbelsäule schmerzt und die Hüfte und die Knie tun es auch.

Viele wissen, was jetzt gut wäre
Spätestens jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, radikal umzudenken und nur noch sehr wenig – und vor allem gute Kalorien (Gemüse!) – zu essen. Wo immer möglich sollte dem Körper durch Bewegung, ausreichend Schlaf und Achtsamkeit etwas Gutes zu getan werden. Doch das würde massive Veränderungen bedeuten – und wir Menschen lassen lieber alles so, wie es ist, auch wenn es Mist ist. Also werden ab diesem Zeitpunkt Schmerzmittel eingenommen, damit man am Gesamtkonzept nichts ändern muss. Mit den Schmerzmitteln kann man sich immerhin einigermaßen schmerzarm bewegen.

Gerade jetzt müsste man sich sagen: „Ich nutze das jetzt, um mich mit Schmerzmitteln mehr zu bewegen, abzunehmen und dem Körper Erleichterung zu verschaffen.“ ... Was so gut wie niemand schafft, weil: die Arbeit, der Stress. Aber auch, weil Essen uns guttut. Essen kann glücklich machen. Viele seelische Verletzungen tun nicht mehr ganz so weh, wenn man etwas Leckeres isst. Mit den Schmerzmitteln geht das so oder so nur eine kurze Weile und auch nur so mäßig gut weiter. Denn der Körper muss nach wie vor zu viel Gewicht tragen und der Verschleiß nimmt deutlich zu – weshalb man entweder mehr Schmerzmittel nehmen muss oder mehr Schmerzen haben wird. .."

Viel Arbeit, wenig Schlaf und ungesunde Ernährung: Viele Menschen achten im Alltag nicht genug auf ihre Gesundheit. Bis sie mir gegenüber sitzen – und entsetzt sind, dass ich nichts mehr für sie tun kann.

"KOMMENTAR | Auch dm wagt den Einstieg in den OTC-Versand. Apotheken wittern den nächsten Sargnagel. Droht ihnen wirklic...
29/12/2025

"KOMMENTAR | Auch dm wagt den Einstieg in den OTC-Versand. Apotheken wittern den nächsten Sargnagel. Droht ihnen wirklich die Verdrängung – oder ist der Aufschrei nur Gewohnheit?

„Für Dich und Deine Gesundheit: dm-med bietet Dir eine große Auswahl an nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln sowie apothekenexklusiven Produkten“ heißt es auf der Homepage des bekannten Drogeriemarkts. „Darunter Kosmetik, Nahrungsergänzungsmittel und Medizinprodukte, die Du im dm-med-Bereich des dm-Onlineshops sowie in der dm-App bestellen kannst. Die Bestellung kommt innerhalb von 2-3 Werktagen bei Dir an.“ Einmal mehr macht sich Panik in der Apothekerschaft breit. Plötzlich, so der Tenor mancher Reaktionen, soll das Fundament der Arzneimittelversorgung wackeln. Nur warum fühlt sich der Berufsstand so existenziell bedroht?

Kleines Segment – großes Leiden
Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Öffentliche Apotheken erzielen rund 85 Prozent ihres Umsatzes mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln. OTCs, Freiwahl, Kosmetik und verwandte Sortimente machen gerade einmal etwa 15 Prozent aus. Und doch wird jetzt so argumentiert, als würde dm mit rund 2.500 OTC-Produkten das wirtschaftliche Herz der Apotheke herausreißen. Wenn ein Drogeriemarkt genügt, um ein Geschäftsmodell ins Wanken zu bringen, liegt das Problem nicht bei dm, sondern im eigenen Selbstverständnis, denke ich.

Denn dm-med ist keine Apotheke mit vollumfänglichem Sortiment, sondern ein OTC-Logistikangebot mit pharmazeutischem Feigenblatt. Beratung werktags von 9 bis 14 Uhr, der Versand aus dem Ausland mit teils unklaren Lieferzeiten, ein Fokus auf standardisierte Selbstmedikation – das sind keine Argumente für Versorgungssicherheit. Es gibt keinen Notdienst, keine Akutversorgung, keine Verantwortung für komplexe Therapien. Was hier angeboten wird, ist vielmehr ein klar kalkuliertes Geschäftsmodell. Die Initiatoren spekulieren mit Bequemlichkeit. dm liefert, was sich leicht verkaufen lässt – in die Drogerie-Filiale vor Ort oder an die Haustür. Amazon und klassische Versandapotheken praktizieren dieses Prinzip seit Jahren erfolgreich. Wer daraus einen Angriff auf die heilberufliche Rolle der Apotheke konstruiert, überschätzt dm – und unterschätzt zugleich die eigene Bedeutung der Apotheke vor Ort. .."

KOMMENTAR | Auch dm wagt den Einstieg in den OTC-Versand. Apotheken wittern den nächsten Sargnagel. Droht ihnen wirklich die Verdrängung – oder ist der Aufschrei nur Gewohnheit?

Address

SalierStr. 1/1

71334

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Tuesday 10:00 - 17:45
Wednesday 10:00 - 17:45
Thursday 10:00 - 17:45
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Our Story

Menschen, deren Hämoglobin nicht genügend oder kein Beta-Protein bildet, leiden an Beta-Thalassämie. Die Medizin unterscheidet grob drei Schweregrade: - Beta-Thalassämie Major - lebensbedrohlich und ohne Zugang zu qualifizierter ärztlicher Versorgung tödlich - Beta-Thalassämie Intermedia - teilweise sehr schwere anämische Zustände und verschiedene Begleiterkrankungen, die von vielen Ärzten nicht der Thalassämie zugeordnet und deshalb oft nicht geeignet behandelt werden. - Beta-Thalassämie Minor - leichteste, aber mit fortschreitendem Alter nicht immer leichte Form der Thalassämie. Medizinische Lehrbücher beschreiben die Form der Erkrankung als "nicht behandlungspflichtig", was nach weltweiten Patientenberichten wohl in nahezu 50 % der Fälle im Hinblick auf die sehr häufig auftretenden Begleiterkrankungen als Fehleinschätzung eingestuft werden muss.

Begleiterkrankungen – können bei allen drei Formen sein:

Osteoporose, Diabetes mellitus, Milzvergrößerungen, Herzerkrankungen, Schlaganfälle, Rheuma, Gelenkentzündung, Schilddrüsen-Fehlfunktionen, Depressionen, Augenflimmern, anhaltende Kopfschmerzen mit Konzentrationsstörungen, Gleichgewichtsstörungen. Die Vererbung von Thalassämien

Als Faustregel darf gelten: Hat nur ein Elternteil das defekte Gen, dann kann dieses Gen mit 50% Wahrscheinlichkeit auf die Kinder übergehen und damit weiterwandern. Es kann auch über eine oder mehrere Generationen unerkannt weitergegeben werden (Trägerschaft).