Thalassämiehilfe ohne Grenzen e.V.

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Thalassämiehilfe ohne Grenzen e.V. Gemeinsam gegen die Thalassämie. Weltweit. Together against thalassaemia. Worldwide. gesteigert abgebaut wird.

Die Thalassämien bilden eine Gruppe genetisch bedingter, vererbbarer Erkrankungen, bei denen das Hämoglobin, das für den Sauerstofftransport der roten Blutkörperchen zuständig ist, nicht ausreichend gebildet bzw. Das Knochenmark produziert nur noch unzureichend ausgebildete Blutkörperchen.

"Manchmal ist eine körperliche oder seelische Erkrankung die Ursache von Schlafstörungen. In solchen Fällen steht natürl...
21/02/2026

"Manchmal ist eine körperliche oder seelische Erkrankung die Ursache von Schlafstörungen. In solchen Fällen steht natürlich deren ärztliche Behandlung an erster Stelle. Unterstützend können Sie selbst einiges gegen Schlafstörungen tun. Lesen Sie hier, wie Sie beispielsweise mit der richtigen Schlafhygiene, Hausmitteln, Heilpflanzen oder rezeptfreien Arzneien gegen Schlafstörungen vorgehen können.

Regeln für einen erholsamen Schlaf

Oft lassen sich Schlafstörungen mit nicht-medikamentösen Maßnahmen bessern. Dazu zählt vor allem eine gute Schlafhygiene.

Das bedeutet, nicht länger zu schlafen, als Ihr Körper es braucht. Wichtig sind außerdem regelmäßige Schlafenszeiten. Gewöhnen Sie sich zudem an, tagsüber nicht zu schlafen (z.B. Mittagsschlaf vermeiden).

Mehr darüber, wie Erwachsene, aber auch Kinder und Babys leichter und besser in den Schlaf finden, lesen Sie in unserem Beitrag Einschlaftipps. .."

Die richtige Schlafhygiene, Hausmittel, rezeptfreie Medikamente: Was Sie selbst tun können, um Schlafstörungen zu lindern.

"Pflanzliche Milchgetränke wie Hafer-, Mandel- und Sojadrinks sind eine beliebte Alternative zu Kuhmilch – nicht nur bei...
21/02/2026

"Pflanzliche Milchgetränke wie Hafer-, Mandel- und Sojadrinks sind eine beliebte Alternative zu Kuhmilch – nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern. Eine neue Bewertung des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zeigt nun: In vielen Produkten lassen sich Schimmelpilzgifte und teilweise auch Pflanzengifte nachweisen.

Pflanzenmilch immer beliebter

Die Auswahl im Supermarkt ist riesig: Haferdrink „Typ Barista“ oder mit Schokolade, ungesüßter Mandeldrink oder Sojadrink mit einer Extraportion Kalzium. Pflanzenmilch ist beliebt und landet oft nicht nur aus ethischen Gründen in der Tasse, sondern auch bei Menschen mit Laktoseintoleranz, die keine Kuhmilch vertragen. Doch wie sicher sind diese Produkte – vor allem für kleine Kinder?

Das hat das BfR in einer Untersuchung nun erneut geprüft. 162 handelsübliche Pflanzendrinks aus Hafer, Mandel und Soja wurden auf sogenannte Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) und einige Pflanzengifte getestet. Anschließend haben Fachleute deren gesundheitlichen Risiken, insbesondere für kleine Kinder, neu bewertet. Der Grund: Kinder nehmen im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht mehr auf als Erwachsene und reagieren außerdem besonders empfindlich auf Schadstoffe.

[ Hinweis:
Weil man nicht weiß, welche Mengen von Pflanzendrinks Kinder tatsächlich trinken, bezieht sich die Einschätzung des BfR auf die Zahlen, die man von Kuhmilch kennt – in der Annahme, dass Kinder eine vergleichbare Menge an Mandel-, Hafer- oder Sojadrinks konsumieren. ] .."

Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat Hafer-, Mandel- und Sojadrinks untersucht: Schimmelpilzgifte hinterlassen mehr als nur einen faden Beigeschmack!

"Wissenschaftsjournalist Tim Schröder im Gespräch mit Forscherinnen und Forschern zu Fragen, die uns bewegen: Wie kann d...
21/02/2026

"Wissenschaftsjournalist Tim Schröder im Gespräch mit Forscherinnen und Forschern zu Fragen, die uns bewegen: Wie kann die Wissenschaft helfen, die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern? Was werden die nächsten großen Innovationen? Was gibt es auf der Erde und im Universum noch zu entdecken?

ADHS und Autismus – das neue Normal?
Immer mehr Menschen sprechen über Neurodivergenz. Was hat es mit den zunehmenden Diagnosen von ADHS und Autismus auf sich? Welche Rolle spielen soziale Medien zwischen Aufklärung und Fehlinformation? Der Psychologe und Neurodiversitätsforscher André Zimpel ordnet ein. .."

Wissenschaftsjournalist Tim Schröder im Gespräch mit Forscherinnen und Forschern zu Fragen, die uns bewegen: Wie kann die Wissenschaft helfen, die Herausforde

"Nackenschmerzen sind weit verbreitet – fast jeder Zweite ist mindestens einmal im Jahr betroffen. Die gute Nachricht: I...
20/02/2026

"Nackenschmerzen sind weit verbreitet – fast jeder Zweite ist mindestens einmal im Jahr betroffen. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen sind die Beschwerden harmlos. Entscheidend ist, nicht in Schonhaltung zu verharren, sondern gezielt in Bewegung zu bleiben.

Ob langes Sitzen am Bildschirm, der Blick aufs Smartphone oder eine ungünstige Schlafposition: Häufig stecken Muskelverspannungen hinter Nackenschmerzen. Laut BURDEN-Studie 2020 des Robert-Koch-Instituts hatten 45,7 Prozent der rund 5.000 Befragten im vergangenen Jahr mindestens einmal Beschwerden im Nacken.

Meist verschwinden sie nach einiger Zeit von selbst. Professor Dr. Thomas Kötter vom Institut für Allgemeinmedizin der Universität Lübeck betont: „Bei unspezifischen Nackenschmerzen hilft Bewegung in aller Regel – bloß keine Schonhaltung!“

Wann ärztlich abklären?
In wenigen Fällen können ernstere Ursachen dahinterstecken. Ärztlicher Rat ist wichtig bei:

- Kribbeln, Taubheit oder Lähmungserscheinungen im Arm
- Schwellungen am Nacken
- kürzlichem Unfall
- Osteoporose oder Krebserkrankung

Diese Anzeichen sollten medizinisch abgeklärt werden.

Bewegung ist laut Leitlinie am wirksamsten

Die aktualisierte S3-Leitlinie „Nicht-spezifische Nackenschmerzen“ betont: Bewegung steht an erster Stelle. „Am wirksamsten ist Bewegung. Überschätzt werden hingegen die Effekte von Analgetika, passiven Therapien wie Massage, Akupunktur, physikalische Methoden, Taping sowie die Rolle von bildgebenden Verfahren.“ Demzufolge betonen die Leitlinienautoren die Kernrolle der Kommunikation mit Betroffenen.

Denn um Menschen dazu zu motivieren, Bewegung nicht zu meiden, sondern aktiv einzusetzen, brauche es laut Kötter ein gutes, wertschätzendes Beratungsgespräch: Viele Betroffene hätten Angst, dass Bewegung schaden könnte. Allerdings bedeute Verspannungsschmerz nicht, dass „etwas kaputt“ ist. Stattdessen könne Bewegung Verspannungen lösen, indem sie die Durchblutung fördere und Muskelstoffwechsel anrege. .."

Nackenschmerzen sind meist harmlos. Warum Bewegung laut Leitlinie wichtiger ist als Schonung – und wann ärztliche Abklärung nötig ist.

"Hallux valgus (Ballenzeh) ist eine Fehlstellung der großen Zehe, die das Laufen erschwert. Die Schmerzen sind oft sehr ...
20/02/2026

"Hallux valgus (Ballenzeh) ist eine Fehlstellung der großen Zehe, die das Laufen erschwert. Die Schmerzen sind oft sehr stark, und zwar unabhängig davon, wie deutlich die Fehlstellung ausgeprägt ist. Unbehandelt kann ein Hallux valgus zu weiteren Komplikationen wie Arthrose führen. Lesen Sie hier mehr über Symptome, Diagnose und Verlauf bei Hallux valgus.

Hallux valgus: Symptome
Ein Hallux valgus ist mit bloßem Auge an der typischen Fehlstellung zu erkennen: Die große Zehe ist im Bereich des Großzehengrundgelenks zur Körperaußenseite in Richtung der Nachbarzehen abgewinkelt anstatt eine annähernd gerade Linie zu bilden.

Außerdem ist an dieser Stelle die Haut oft gerötet und stark verdickt. Manchmal sieht es so aus, als hätte sich dort ein neuer Knochen gebildet. Deshalb bezeichnet man dieses Hallux-valgus-Symptom auch als Pseudoexostose (griechisch: pseudês = falsch; exostose = Anbau neuer Knochensubstanz). Tatsächlich handelt es sich aber nicht um Knochenmasse, sondern zum einen um das Köpfchen des Mittelfußknochens, das zum Fußinnenrand gedrückt wird, und zum anderen um die darüber liegende, geschwollene Haut.

[ Hinweis:
Eine Sonderform von Hallux valgus ist der sogenannte Hallux valgus interphalangeus. In diesem Fall ist der Winkel zwischen den Mittelfußknochen normal groß – nur die Zehenglieder der großen Zehe (Phalangen) weichen in Richtung der anderen Zehen ab. ]

Oft verursacht ein Hallux valgus Schmerzen, besonders nach längerem Stehen oder Gehen. Je stärker und anhaltender der Druck (etwa durch zu enge Schuhe) ist, desto mehr werden die Haut, der Schleimbeutel am Gelenk und das Großzehengrundgelenk geschädigt. Das kann zu Schmerzen im Bereich des Grundgelenks beziehungsweise der Mittelfußknochen führen (Metatarsalgie), die mir der Zeit zunehmen können. Im schlimmsten Fall wird das Großzehengrundgelenk so stark geschädigt, dass es dort nach einigen Jahren zu Gelenkverschleiß (Arthrose) kommt. .."

Ein Hallux valgus kann sehr schmerzhaft sein. Lesen Sie alles Wichtige über Symptome, Untersuchungen und Verlauf bei dieser Großzeh-Fehlstellung.

"Morgens, mittags, abends Haferbrei – kann das schon nach zwei Tagen die Cholesterinwerte senken? Eine neue Studie legt ...
20/02/2026

"Morgens, mittags, abends Haferbrei – kann das schon nach zwei Tagen die Cholesterinwerte senken? Eine neue Studie legt das zumindest nahe: Bei Menschen mit metabolischem Syndrom sank das „schlechte“ LDL‑Cholesterin nach einer kurzfristigen Haferkur deutlich – und lag sogar sechs Wochen später noch unter den Ausgangswerten. Eine wichtige Rolle scheinen dabei die Darmbakterien zu spielen.

„Ihre Cholesterinwerte sind zu hoch!“

Viele Menschen kennen das: Beim Check‑up heißt es, der Blutdruck sei erhöht, der Bauch zu dick, die Cholesterinwerte nicht ideal. Häufig steckt dahinter das sogenannte „Metabolische Syndrom“ – eine Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck, ungünstigen Blutfettwerten und gestörtem Zuckerstoffwechsel. Damit steigt langfristig das Risiko für Herzinfarkt und Diabetes.

Neben der Einnahme von Arzneimitteln können Betroffene auch mithilfe von nicht-medikamentösen Maßnahmen eine Besserung erreichen: Dazu zählt beispielsweise eine Ernährungsumstellung. Besonders beliebt sind Ballaststoffe – gerade Hafer gilt schon lange als „herzgesund“. Ob das beliebte Getreide auch die Cholesterinwerte beeinflussen kann, hat jetzt ein Forschungsteam der Universität Bonn untersucht.

Die Haferkur: Porridge für alle

An der Studie nahmen 68 Erwachsene zwischen 45 und 70 Jahren mit metabolischem Syndrom teil, die sich typisch „westlich“ ernährten. Die Forschenden teilten sie per Zufall in zwei Gruppen ein:

In der Hafergruppe ersetzten die Teilnehmenden an zwei Tagen alle drei Mahlzeiten durch eine Portion Haferflocken zu 100 Gramm: Die Flocken wurden in Wasser gekocht und durften mit etwas Obst oder Gemüse kombiniert werden. Die Kalorienzufuhr war bewusst reduziert.

Die Kontrollgruppe verzehrte an denselben zwei Tagen eine ähnlich kalorienarme, ballaststoffreiche Kost – aber ohne Haferflocken. Anschließend kehrten alle zu ihren alten Ernährungsgewohnheiten zurück und wurden sechs Wochen lang beobachtet.

Parallel dazu lief eine zweite Studie: Hier ersetzten die Teilnehmenden sechs Wochen lang nur eine Mahlzeit pro Tag durch 80 Gramm Haferflocken, ihre restliche Ernährung blieb unverändert.

Überraschende Ergebnisse

Zwischen den Teilnehmenden der zweitägigen Haferkur und der Kontrollgruppe zeigte sich ein klarer Unterschied:

Das LDL‑Cholesterin fiel in der Hafergruppe im Mittel um etwa zehn Prozent (rund 16 mg/dl). Auch das Gesamtcholesterin sank um etwa acht Prozent. Besonders überraschend war: Die Cholesterinwerte blieben auch in den folgenden sechs Wochen niedriger als vor der Haferkur – obwohl die Teilnehmenden sich wieder normal ernährten.

In der sechswöchigen Studie mit nur einer Hafermahlzeit täglich waren die Auswirkungen dagegen schwächer: Die Blutfette blieben insgesamt eher stabil, eine deutliche Senkung war nicht zu erkennen. .."

Haferflocken senken Cholesterinwerte in kürzester Zeit deutlich. Was das für Ihre Ernährung bedeutet.

"Die Grundlage für ein gesundes Herz ist ein gesunder Lebensstil. Ein Kardiologe gibt Tipps, wie man in kleinen Schritte...
20/02/2026

"Die Grundlage für ein gesundes Herz ist ein gesunder Lebensstil. Ein Kardiologe gibt Tipps, wie man in kleinen Schritten zu einer besseren Herzgesundheit gelangen kann. Denn glücklicherweise ist es dafür nie zu spät.

„Ob jung oder alt, jeder kann seine Gesundheit verbessern“, erklärt der Kardiologe Dr. Charles German vom Universitätsklinikum in Washington. Es sei nie zu spät, für Schritte zu einer besseren Herzgesundheit. Er gibt 7 Tipps, mit denen sich die Herzgesundheit fördern lässt:

1. Wenig Sitzen und Bewegung

Es muss kein Marathon sein. „Schon die Reduzierung der Sitzzeit ist ein guter erster Schritt zu einem gesünderen Herzen. Für Menschen mit einem sitzenden Lebensstil ist selbst leichtes Spazierengehen hervorragend für die Herzgesundheit“, sagt German. Empfohlen werden pro Woche 150 Minuten moderate oder 75 Minuten intensive Ausdaueraktivität und zusätzlich mindestens zweimal pro Woche moderates bis intensives Krafttraining.

2. Die Nährwertangaben lesen

Eine herzgesunde Ernährung enthält viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen. Zuckerzusatz, Salz und Frittiertes sollten dagegen nur in Maßen gegessen werden. Doch im Hau-Ruck-Verfahren lassen sich Ernährungsgewohnheiten oft nicht ändern. German rät deshalb, sich zunächst die Nährwertangaben auf Lebensmittelverpackungen genauer anzusehen: „Achten Sie auf den Natriumgehalt. So können Sie abschätzen, wie viel Salz Sie zu sich nehmen.“ Am Tag sollten es maximal zwei bis drei Gramm sein – etwa ein Teelöffel voll. Auch gesättigte Fettsäuren sollten nicht zu viel enthalten sein.

3. Für Entspannung sorgen

Stress fördert ungesundes Verhalten, das wiederum das Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfall erhöht. Deshalb sind gesunde Entspannungsmethoden wichtig, z. B. Meditation, Lesen oder eine stressreduzierende Atemtechnik. Ein Spaziergang entspannt nicht nur, sondern sorgt ganz nebenbei auch noch für Bewegung. .."

7 Tipps: Ein Kardiologe erklärt, welche einfachen Schritte die Herzgesundheit verbessern.

"Wir reden ständig, doch echte Gespräche werden immer seltener. Warum landen Sorgen und Krisen mittlerweile häufiger im ...
19/02/2026

"Wir reden ständig, doch echte Gespräche werden immer seltener. Warum landen Sorgen und Krisen mittlerweile häufiger im Sprechzimmer als bei Freunden – und wann wurde Zuhören zur Kassenleistung?

Momentan habe ich häufig einen Ohrwurm vom Lied The Sound of Silence von Simon and Garfunkel – auch wenn mir manchmal die Version von Disturbed im Kopf rumschwirrt. Warum? Weil ich das Gefühl habe, dass unsere Gesellschaft immer mehr schweigt – wenn auch teilweise sehr laut … Wir tauschen viele Informationen aus, aber die wirklichen emotionalen Gespräche werden eher seltener. Ich empfinde das ganz extrem bei meinen Kindern (die ja inzwischen eher Jugendliche als „Kinder“ sind) und ihren Bekannten sowie Freunden. Klar reden die bei ihren Aktivitäten viel miteinander. Immerhin sitzen sie nicht nur mit Smartphones nebeneinander, wie ich das von einigen anderen Müttern höre.

Aber so richtige Gespräche scheinen auch nur begrenzt zustande zu kommen. Meine Kinder wissen zum Beispiel nicht, was ihre Freunde mal werden wollen – selbst wenn diese in unter zwei Jahren ihr Abitur machen. Eine Mutter erzählte mir von der anstehenden Trennung inklusive Auszug aus dem gemeinsamen Haus. Mein Kind wusste davon noch nichts. Das erstaunt mich besonders, weil unsere Kinder wirklich viel Zeit in der Schule und bei AGs miteinander verbringen und sich gegenseitig als Freunde bezeichnen. Aber ja, es ist halt auch viel organisierte Freizeit. Vielleicht mal eine Freistunde hier und da, aber ansonsten sind es meistens gemeinsame Aktivitäten. Das klassische „Rumhängen und Quatschen“, das ich aus meiner Jugend noch kenne, scheint total außen vor zu sein.

Gefühle in die Praxis ausgelagert

Ähnliches erlebe ich – bislang noch bei einer Minderheit – bei immer mehr Patienten: Tiefgründige Gespräche werden in den „professionellen“ Raum der Psychotherapie ausgelagert, während die wenigsten einen engen Vertrauten haben, mit dem sie wirklich alles besprechen können. Häufig ist es für Männer, wenn überhaupt, die Ehefrau, sodass bei Ehekonflikten dann sowohl die Partnerschaft als auch die engste Freundschaft wegbricht. Eine schwierige Konstellation.

Aber wie sollen die Jugendlichen so lernen, dass man Krisen auch selbst lösen kann – und dafür keine „Fachleute“ braucht? Ich hatte ein sehr interessantes Interview gelesen, indem es darum ging, dass durch die eigentlich gut gemeinte Aufklärung über psychische Erkrankungen im Jugendalter die psychische Gesundheit der Jugendlichen eher schlechter als besser geworden ist. Denn man ist mittlerweile nicht „nur traurig“, wenn der Partner sich getrennt hat oder das Haustier stirbt. Stattdessen wird das dann schnell als Depression interpretiert (und von jungen Erwachsenen die AU dazu gefordert). Das ist schwierig, weil ich damit letztlich eine „Verkrankheitung“ eigentlich normaler Gefühle betreibe. Klar, dass sich das Umfeld dann nicht mehr zutraut, da erstmal als Anlaufstelle zur Seite zu stehen, sondern eher an Hausarzt oder Psychotherapeuten verweist. .."

Wir reden ständig, doch echte Gespräche werden immer seltener. Warum landen Sorgen und Krisen mittlerweile häufiger im Sprechzimmer als bei Freunden – und wann wurde Zuhören zur Kassenleistung?

"Es ist ein Szenario, das so oder ähnlich in Deutschland eintreten könnte. Wenn der Strom ausfällt, fällt auch der Rettu...
19/02/2026

"Es ist ein Szenario, das so oder ähnlich in Deutschland eintreten könnte. Wenn der Strom ausfällt, fällt auch der Rettungsdienst, und zwar schneller, als irgendjemand zugibt. Dass dieses Szenario keine theoretische Spielerei ist, haben die großen Stromausfälle in Berlin-Köpenick im Februar 2019 und Anfang 2026 durch Sabotage schmerzhaft verdeutlicht. Über 31 Stunden lang erlebten 70.000 Menschen, wie schnell die moderne Infrastruktur an ihre Grenzen stößt. Während die Krankenhäuser dank Notstromaggregate mühsam den Betrieb hielten, mussten allein in Köpenick 23 Intensivpatienten unter dramatischen Bedingungen evakuiert werden, weil die hausinterne Versorgung nicht für einen derart langen Zeitraum unter Volllast ausgelegt war. Der Mobilfunk fiel großflächig aus, was die Alarmierung des Rettungsdienstes für die Bürger faktisch unmöglich machte.

Die Feuerwehr musste „Katastrophenschutz-Leuchttürme“ als physische Anlaufstellen einrichten – ein Rückschritt in eine analoge Zeit, der zeigt: Sobald die digitale und elektrische Nabelschnur reißt, kämpfen die Rettungskräfte nicht mehr nur gegen die Zeit, sondern gegen ein blindes und taubes System. Köpenick war nur ein lokales Ereignis, aber bei einem flächendeckenden Blackout würde das dort sichtbare Chaos zum bundesweiten Dauerzustand. Der Unterschied zwischen Fiktion und Realität besteht nur darin, dass im wirklichen Leben niemand zusieht, wenn es passiert. Was nun folgt, ist keine Fiktion mehr, sondern die nüchterne Anatomie eines Zusammenbruchs.

Was ein Blackout bedeutet

Ein Blackout ist kein „längerer Stromausfall“, sondern ein kaskadierender Systemkollaps. Ein Bericht, der sich auf ein internes Papier von Berufsfeuerwehren beruft, skizziert diesen Kollaps in sechs chronologischen Phasen (von 0–10 Minuten bis > 72 Stunden). Diese Modelle sind exzellent, um die Dynamik der großen Infrastruktur zu verstehen. Sie gehen jedoch oft von einer trügerischen Prämisse aus: Sie setzen voraus, dass der Rettungsdienst – wie die Kliniken und Leitstellen – eine Kritische Infrastruktur (KRITIS) mit 72-Stunden-Autarkie ist.

Die Realität ist, dass viele Rettungswachen – insbesondere bei dezentralen Standorten, im ländlichen Raum oder je nach Trägerstruktur – nicht als autarke KRITIS-Einheiten ausgelegt sind. Ihnen fehlt oft die Netzersatzanlage für die Wache selbst und, was noch kritischer ist, der eigene, notstromversorgte Treibstofftank. Während große Feuer- und Rettungswachen in Metropolen dies teils integriert haben, ist ein signifikanter Teil der flächendeckenden Notfallversorgung von der öffentlichen Infrastruktur abhängig. Die 72-Stunden-Resilienz der Leitstellen und Kliniken ist damit für den Patienten wertlos, sobald die Brücke zwischen ihnen – der Rettungsdienst – zusammenbricht. Und dieser Kollaps droht nicht nach drei Tagen, sondern oft schon innerhalb des ersten Tages.

Die Phasen des RD-Kollaps sind drastisch verkürzt:

Phase eins: Die ersten 10 Minuten – das Licht geht aus

Stromausfall. In der ILS und den Kliniken springen die Notstromaggregate an. Auf der Rettungswache passiert: Nichts. Das Licht ist aus. Die Heizung ist aus. Die 230V-Ladeerhaltung für die Medizingeräte (EKG, Beatmungsgerät, Absaugpumpe) ist tot. Der Kaffeeautomat ist auch aus, was im rettungsdienstlichen Dunstkreis anfänglich das größte Problem darstellen wird.

Phase zwei: 10 Minuten bis 1 Stunde – die trügerische Funktion
Die ILS hat Strom und alarmiert wie gewohnt. Fehlalarme von Brandmeldeanlagen und Aufzügen sowie echte Notrufe fluten die Leitstelle. Sämtliche Ampeln fallen aus, der Verkehr wird chaotisch. Die Einsatzfahrten werden sofort signifikant langsamer und gefährlicher. Die RTW verbrauchen dabei überdurchschnittlich viel Treibstoff durch das Stop-and-Go im Verkehrschaos.

Phase drei: Nach 8 Stunden – der Tank-Infarkt

Das ist der Moment, in dem Diesel plötzlich zu Gold wird. Die trügerische Funktion der ersten Stunden endet, sobald die erste Schicht abgelöst wird oder der Tank leer ist. Ein vollgetankter RTW (ca. 80–100 Liter) hat dank seines Gewichts und der zügigen Fahrweise ohnehin schon nur eine mittelmäßige Reichweite, die im Blackout-Chaos nochmals sinkt. Durch den Ampelausfall, Staus und ständiges Stop-and-Go-Fahren steigt der Verbrauch signifikant an. Ein Fahrzeug, das morgens vollgetankt in den Dienst ging, kann am Abend dieses ersten Tages bereits leer sein. Der RTW muss betankt werden.

Kein Hoftank: Die Wache hat (per unserer Prämisse) keine eigene Tankstelle.
Öffentliche Tankstellen: Sind alle tot. Ohne Strom an der Zapfsäule fließt kein Kraftstoff aus den unterirdischen Tanks. Manuelles Pumpen ist unmöglich.
Der Disponent in der ILS sieht vielleicht noch Not-Tankstellen auf seiner Karte, die vom Technischen Hilfswerk mit Notstrom versorgt werden sollen. Aber diese Pläne sind für Stunde 72 gedacht, nicht für Stunde 8.

Phase vier: 8 bis 17 Stunden – der Systemtod

Dieses Zeitfenster ergibt sich plausibel aus der durchschnittlichen Schichtdauer (8–12 Stunden) und der oben beschriebenen Tank-Problematik. Dies ist die Phase, die im Eingangsszenario endet. Die Fahrzeuge der Frühschicht sind leer, die der Spätschicht können nicht mehr betankt werden oder fallen im Laufe ihrer Schicht aus. Ein RTW nach dem anderen meldet „Status 6 durch Treibstoffmangel“. Die ILS kann alarmieren, wen sie will – es ist niemand mehr da, der fahren kann. Der Rettungsdienst ist als Gesamtsystem kollabiert. Noch bevor die Wasserversorgung in den Kliniken kritisch wird. Noch bevor das Personal-Dilemma („Komme ich zur Arbeit?“) überhaupt relevant wird.

Phase fünf: Ab Stunde 17 – das Vakuum

Die ILS und die Kliniken laufen autark auf Diesel. Sie sind die „Inseln der Seligen“. Aber die Brücke zwischen ihnen – der Rettungsdienst – ist abgesoffen. Die Bevölkerung, der die Regierung rät, 10 Tage durchzuhalten, ist nun auf sich allein gestellt. .."

Stell dir vor, der Strom fällt aus: kein Benzin, kein Mobilfunk – kein Rettungsdienst. Wie schnell unser System wirklich kollabiert, zeigt dieses Szenario.

"Wie wirken sich Haustiere auf die Psyche und das Verhalten von Kindern aus? Die Antwort von Autorinnen aus Spanien zeic...
19/02/2026

"Wie wirken sich Haustiere auf die Psyche und das Verhalten von Kindern aus? Die Antwort von Autorinnen aus Spanien zeichnet ein differenziertes Bild, abhängig von Art des Haustiers und der Dauer der Haltung.

Mittels Umfragen, Umweltmessungen und klinischen Tests erhob das Team Daten von etwa 1.900 Haushalten von der Schwangerschaft bis zu einem Kindesalter von sechs bis sieben Jahren. Davon hatten mehr als die Hälfte ein oder mehrere Haustiere. Ein Fünftel hatte Hunde, 9 Prozent Katzen, 15 Prozent Vögel und 29 Prozent Kleintiere wie Hamster, Kaninchen, Schildkröten oder Fische.

Unterschiede je nach Tierart

Dabei fiel dem Forschungsteam auf: Die positivsten Werte hinsichtlich der mentalen Gesundheit hatten Kinder, die nie ein Haustier hatten. Bei Hunden und Vö**ln zeigte sich kein klarer Zusammenhang – weder positiv noch negativ. Am interessanten fanden Llúcia González Safont und Marisa Estarlich Estarlich, beide von der Universitat de València und Biostatistikerin Blanca Sarzo Carles von der Forschungsorganisation Fisabio: Wer im Alter von vier bis fünf Jahren eine Katze hatte, hatte demnach ein größeres Risiko für psychische Probleme. Wer dagegen dauerhaft Kleintiere hatte, schien von einem schützenden Effekt zu profitieren – gleich ob Junge oder Mädchen.

So erklären die Autorinnen die Ergebnisse

Die Autorinnen vermuten: Wie Katzen mit Menschen umgehen, könnte die Effekte erklären: Sie seien unabhängiger, was das Herstellen einer emotionalen Bindung erschwere, und manche Familien entschieden sich eventuell für Katzen, weil ihre Kinder bereits emotionale Bedürfnisse hätten. Abgesehen davon übertragen Katzen häufiger als andere Tiere Toxoplasmose. Infektionen mit dem Parasit Toxoplasma gondii seien mit ernsthaften mentalen Störungen wie Bipolarität verbunden. .."

Haustiere helfen Kindern, sich selbst zu beruhigen – doch nicht jedes Tier wirkt gleich. Ergebnisse einer Studie mit etwa 1.900 Familien.

"Zink: Ein essentielles Spurenelement für den KörperZink gehört zu den Spurenelementen, die unser Körper unbedingt brauc...
19/02/2026

"Zink: Ein essentielles Spurenelement für den Körper
Zink gehört zu den Spurenelementen, die unser Körper unbedingt braucht, aber nicht selbst herstellen kann. Wir müssen es also täglich über die Ernährung aufnehmen. In der Podcastfolge sprechen Ulli Harraß und Rüdiger Freund darüber, warum Zink so wichtig für viele Prozesse im Körper ist.

Zink spielt eine zentrale Rolle für Haut, Haare und Nägel, unterstützt die Wundheilung und ist notwendig für Zellwachstum und Zellteilung. Außerdem wirkt es bei vielen Stoffwechselvorgängen mit, weil es Bestandteil zahlreicher Enzyme ist. Auch für die Fruchtbarkeit, zum Beispiel bei der Spermienbildung, und für ein starkes Immunsystem ist Zink entscheidend.

Zinkmangel: Welche Symptome können auftreten?
Ein echter Zinkmangel ist insgesamt selten, zeigt sich aber oft durch eher unspezifische Beschwerden. Genau das macht ihn manchmal schwer zu erkennen. Rüdiger Freund erklärt, dass typische Anzeichen sein können:

- Hautprobleme wie Ekzeme
- Haarausfall
- Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall
- schlechte oder verzögerte Wundheilung
- häufigere Infekte

Diese Symptome können auch andere Ursachen haben. Wer einen Verdacht hat, sollte deshalb ärztlich abklären lassen, ob tatsächlich ein Mangel besteht.

Wer hat ein erhöhtes Risiko für Zinkmangel?
Bestimmte Gruppen sind häufiger betroffen, weil bei ihnen die Aufnahme von Zink über den Darm gestört sein kann. Dazu zählen vor allem:

- Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
- Alkoholkranke

Bei diesen Risikogruppen kann eine gezielte Zinkeinnahme sinnvoll sein, aber am besten nach ärztlicher Empfehlung. .."

Zink bei Erkältung: Erfahre im Podcast, wie das Spurenelement wirkt und wann es hilft. Einfach reinhören!

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Our Story

Menschen, deren Hämoglobin nicht genügend oder kein Beta-Protein bildet, leiden an Beta-Thalassämie. Die Medizin unterscheidet grob drei Schweregrade: - Beta-Thalassämie Major - lebensbedrohlich und ohne Zugang zu qualifizierter ärztlicher Versorgung tödlich - Beta-Thalassämie Intermedia - teilweise sehr schwere anämische Zustände und verschiedene Begleiterkrankungen, die von vielen Ärzten nicht der Thalassämie zugeordnet und deshalb oft nicht geeignet behandelt werden. - Beta-Thalassämie Minor - leichteste, aber mit fortschreitendem Alter nicht immer leichte Form der Thalassämie. Medizinische Lehrbücher beschreiben die Form der Erkrankung als "nicht behandlungspflichtig", was nach weltweiten Patientenberichten wohl in nahezu 50 % der Fälle im Hinblick auf die sehr häufig auftretenden Begleiterkrankungen als Fehleinschätzung eingestuft werden muss.

Begleiterkrankungen – können bei allen drei Formen sein:

Osteoporose, Diabetes mellitus, Milzvergrößerungen, Herzerkrankungen, Schlaganfälle, Rheuma, Gelenkentzündung, Schilddrüsen-Fehlfunktionen, Depressionen, Augenflimmern, anhaltende Kopfschmerzen mit Konzentrationsstörungen, Gleichgewichtsstörungen. Die Vererbung von Thalassämien

Als Faustregel darf gelten: Hat nur ein Elternteil das defekte Gen, dann kann dieses Gen mit 50% Wahrscheinlichkeit auf die Kinder übergehen und damit weiterwandern. Es kann auch über eine oder mehrere Generationen unerkannt weitergegeben werden (Trägerschaft).