12/14/2025
Was hat die Katze mit Schuld zu tun?
Kürzlich am Telefon hörte ich meine Mutter sagen: „Vati hat Schuld, dass die Katze auf der Küchenarbeitsplatte ist. Er hat das Fleisch drauf stehen lassen.“
Und als ich wahrnahm, wie mein Vater sich getroffen fühlte und sich maulend zurückzog, ploppte diese Erkenntnis auf:
Wie tief die Suche nach einem Schuldigen selbst bei Kleinigkeiten in uns sitzt und wie zerstörerisch das ist!
Schuld zerstört
- Beziehungen
- Selbstvertrauen
- Selbstachtung
Dabei ist Schuld gar nichts Reales!
Auch wenn sich das Gefühl ausgesprochen real anfühlt.
Schuld ist ein uraltes Konzept, das über Jahrhunderte durch Macht-Strukturen, Religionen und Moral-Konstrukte aufgebaut und genährt wurde, um eigene Interessen durchzusetzen.
Schuld sollte lenken, anpassen, gefügig machen. Und genau das tut sie bis heute.
Denn wenn Menschen sich schuldig fühlen, dann
- entzieht es ihnen Energie
- nimmt es ihnen den eignen Willen
- fühlen sie sich unter Druck
- beginnen sie, sich selbst zu verurteilen und
- können sie klein gehalten werden
Es begann mit Adam und Eva...
Und dieses Denken endete nicht an der Kirchentür oder bei religiösen Ansichten.
Längst lebt Schuld mitten in unserem Alltag, in unseren Körpern und mitten in unseren Beziehungen weiter.
Menschen mit aktiven Schuldgefühlen erleben oft:
- chronische Erschöpfung ohne offensichtlichen Grund
- ständige „Ich bin zuständig“-Verpflichtungs-Gedanken
- schlechtes Gewissen, sobald sie an sich denken
- Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen oder Verantwortung abzugeben
- äußere und innere Stimmen, die sie schlecht oder klein machen
Schuld wirkt wie ein leiser Dauerstrom, der im Hintergrund Energie zieht, auch wenn kein Gerät eingeschaltet ist. Sie entzieht Kraft völlig unabhängig davon, ob jemand objektiv schuldig ist oder nicht.
Wenn wir in meinen Beratungen die Schuldprogramme identifizieren und auflösen, wenn wir Manipulation und Blackmailing aufdecken und ihnen Macht entziehen, fühlen sich meine KundInnen sofort befreit.
Energie kann wieder in ihnen fließen und die Lebensfreude kommt zurück.
Sie sind nun in der Lage, auftauchende Schuld-Fallen zu identifizieren. Und mit den Tools, die sie zur Hand haben, wissen sie, wie sie in ihrer Kraft bleiben können.
Schuld ist kein Beweis für Fehlverhalten.
Sie ist ein erlerntes Prinzip.
Du musst nicht länger im Schuld-Käfig gefangen bleiben!
Stell dir vor, was in deinem Leben möglich wäre, wenn innere Schuldprogramme nicht mehr unbemerkt mitlaufen und dich beeinträchtigen würden?
Der Bewusstseinsforscher Dr. David Hawkins beschreibt Schuld als den emotionalen Zustand, der – gleich nach Scham – am meisten Lebensenergie entzieht.
Lebendigkeit beginnt also, wenn du erkennst, an welche Schuldzuweisungen du – meist unbewusst – gebunden bist.
Leichtigkeit kommt hoch, wenn du dir erlaubst, Schuld abzuwählen.
Dabei unterstütze ich dich.
Melde dich bei mir, wenn du frei und in deiner Kraft sein möchtest.